Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kanchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

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Berühmte Aussichtspunkte
und beschriftete Panorama-Fotos

Chhukhung Ri Nangkar Tshang Kala Pattar Cho La Gokyo Ri Renjo La Ama Dablam Island Peak Mera Peak Drohmo Ri Yalung Ri Tsergo Ri Kang La Pisang Peak Poon Hill Urdukas Concordia Rash Lake/Rash Phari Nepal-Flug

Vorbemerkung: Mit den Informationen dieser Seite bzw. deren Unterseiten will ich helfen,

noch leichter einen Überblick über einige viel besuchte Regionen des Himalaya zu gewinnen,

die Aussichten von den beliebten Aussichtspunkten vieler Trekking-Touren im Detail kennenzulernen - vor einer Reise dorthin oder einfach so,

die einzelnen Gipfel leichter zu identifizieren, sei es "live" vor Ort oder auf den eigenen Fotos oder den Fotos anderer, z.B. unter "Photo-Galerien"

Inhalt:

Aussichtspunkte im Khumbu-Himal  

Weitere Aussichtspunkt im Himalaya (neu: Poon Hill und Pokhara-Sarangkot sowie Rash Lake/Rash Phari im Karakorum)

Nepal-Flug Annapurna bis Makalu

Klicken Sie auf den Namen in der vorstehenden Navigationsleiste oder auf den Namen des Aussichtspunktes in der folgenden 
 Übersicht oder auf das Foto, um zu den betreffenden Panorama-Fotos zu kommen. (Click on name or photo of view point.)

Aussichtspunkte im Khumbu-Himal

Grundlagen der Gipfelbestimmungen: 
- Nepal-Kartenwerk der Arbeitsgemeinschaft für vergleichende Hochgebirgsforschung Nr. 2: Khumbu-Himal  1 : 50.000
- Nepal-Kartenwerk der Arbeitsgemeinschaft für vergleichende Hochgebirgsforschung Nr. 4: Rolwaling-Himal 1 : 50.000
- Nepal-Kartenwerk der Arbeitsgemeinschaft für vergleichende Hochgebirgsforschung Nr. 5: Shorong/Hinku 1 : 50.000
- Alpenvereinskarte Mount Everest 1 : 25.000
Die Höhen einiger hoher Gipfel sind in den Fotos entsprechend neuerer Daten anders angegeben als in obigen Karten. In diesem Zusammenhang sei auf die Unsicherheiten hingewiesen, die bei fast allen Höhenangaben bestehen. (Näheres finden Sie hier.)

Chhukhung Ri, 5546 m

Der Chhukhung Ri ist ein beliebtes Trekking-Ziel im Imja-Khola unmittelbar unter der Lhotse-Nuptse-Wand. Die Besteigung beginnt im Sommerort Chhukhung auf 4730 m Höhe. Um den relativ großen Höhenunterschied von 816 m bewältigen zu können, bedarf es einer besonders guten vorherigen Höhen-Akklimatisation. Manche Trekker begnügen sich deshalb mit dem links der Bildmitte zu sehenden rundlichen Vorgipfel auf etwa 5360 m Höhe. Der eigentliche Gipfel des Chhukhung Ri ist aber der Felskopf knapp rechts von der Bildmitte. Die Aussicht vom Hauptgipfel ist natürlich umfassender. Vom Vorgipfel aus sind z.B. der Menlungtse im Westen, der Chamlang im Südosten und der Chomolonzo im Osten nicht zu sehen.

Viele weitere Bilder finden Sie hier.

Nangkar Tshang Ri, 5075 m

Der Nangkar Tshang ist eine relativ unscheinbare Erhebung im Grat zwischen den Sommerorten Pheriche und Dingboche. Die Aussicht ist aber dennoch hervorragend. Da man auf dem Weg zu einem der höheren Ziele ohnehin entweder in Pheriche (4243 m) oder in Dingboche (4300 m) zumindest einen Tag Pause zum Zwecke der Höhenakklimatisation machen sollte, kann dieser Tag zum Aufstieg zu diesem Aussichtspunkt genutzt werden - vorausgesetzt, man leidet nicht bereits im Talort an Symptomen der Höhenkrankheit. Zu unterschätzen ist aber auch dieser einfach aussehende Aufstieg nicht, sind doch immerhin 800 Höhenmeter zu bewältigen. Der Blick auf Makalu, Ama Dablam, Kangtega, Taboche, Cho Oyu etc. entschädigt aber auf jeden Fall für die Mühen des Aufstiegs.

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Kala Pattar, 5545 m (5620 m)

Einleitender Hinweis: Meist wird ein Felssporn bestiegen, der mit etwa 5620 m etwas höher ist und 500 m weiter Richtung Pumori liegt als der in den Karten verzeichnete Punkt 5545 m, der von Gorak Shep aus sichtbar ist.
Der Kala Pattar ist vermutlich der am meisten besuchte Trekking-Gipfel des Himalaya. Der Grund dafür ist natürlich der Mount Everest. Der höchste Berg der Erde versteckt sich auf dem Anmarsch weitgehend hinter der Lhotse-Nuptse-Wand. Bis Pangboche ist nur seine Spitze zu sehen, ab dort aber nicht einmal mehr das. Selbst von Gorak Shep aus, 3,5  km vor dem Everest-Basislager, ist er nicht zu sehen, und auch nicht vom Basislager. Man muss schon hinauf auf den Kala Pattar, um die mächtige Pyramide der Everest-Südwestwand vor Augen zu bekommen. Auch nach Süden besteht eine hervorragende Aussicht. Der Höhenunterschied von Gorak Shep beträgt nur 470 m, allerdings startet man in der großen Höhe von 5150 m! Also auch hier ist gute Höhenanpassung Voraussetzung für eine genussreiche Aussicht.

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Cho La, 5420 m

Der Cho La ist der Passübergang zwischen Khumbu-Tal und Gokyo-Tal. Im Osten ist der nächste Ort Duglha, im Westen Dragnag am Ngozumpa-Gletscher. Von beiden Seiten aus geht der Aufstieg zunächst durch Moränenbereiche ehemaliger Gletscher - den Pass schon lange im Blickfeld, dann teilweise durch steile Block- oder Geröllfelder. Auf der Ostseite betritt man ganz oben sogar einen kleinen Gletscher. Die beste Aussicht nach Südosten besteht am Fuß dieses kleinen Gletschers. Vom Pass selbst beschränkt sich die Sicht nach Osten auf die Lobuche Peaks und den obersten Bereich des Nuptse.

Das Foto zeigt den Cho La von Südwesten.

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Gokyo Ri, 5357 m

Die Besteigung des Gokyo Ri ist das eigentliche Ziel jedes Trekkers, der von Khumjung aus nach Norden in das Gokyo-Tal mit dem Cho Oyu am Talende geht. Vom Sommerort Gokyo am Gokyo-See sind es 600 m Höhenunterschied bis zum Gipfel. Die Rundumsicht ist fast perfekt; nur die Gipfel des Rolwaling im Süden und Westen bleiben weitgehend verborgen. Diese Sicht kann man aber vom nahe gelegenen Renjo La genießen. Die Gesamtsicht auf den Mount Everest ist vom Gokyo Ri aus sogar besser als vom näher gelegenen Kala Pattar. Beeindruckend sind Cho Oyu und Gyachung Kang im Norden. Eine weitere Besonderheit ist natürlich der Gokyo-See, der beim Abstieg ständig im Blick ist.

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Renjo La, 5417 m

Der Renjo La ist der Pass am Übergang zwischen dem Gokyo-Tal und dem westlich gelegenen Tal des Bothe Khosi. Der Pass liegt westlich oberhalb des Gokyo-Sees und ist von hier aus relativ leicht zu erreichen. Der Renjo La bietet eine Sicht, die vom benachbarten Gokyo Ri nicht gegeben ist: die Sicht auf die Berge des Rolwaling Himal im Westen. Will man auch die südlichen Berge des Rolwaling Himal sehen, muss man allerdings ein Stück weit nach Westen absteigen. Bei der Überquerung des Renjo La von Tal zu Tal kommt man natürlich in den Genuss aller Panoramen. Auf der Westseite des Passes führen die obersten ca. 400 m durch steiles Blockwerk. 

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Ama Dablam, 6856 m

Der Ama Dablam ist nur deshalb hier aufgenommen, weil die Bilder von seinem Gipfel den weitaus besten Überblick über die Khumbu-Gipfel geben, sogar besser als vom Mount Everest. Der Ama Dablam ist aber wahrhaftig kein Trekking-Gipfel, sondern ein schwieriger, sehr hoher 6000er, der nur den guten Bergsteigern vorbehalten bleibt. Wegen seiner spektakulären Gestalt wird er von sehr vielen Bergsteigern angegangen, was dazu führt, dass man bei Auf- und Abstieg häufig "im Stau" steckt, was die Gefahren weiter erhöht. Der "Normalweg" auf den Ama Dablam führt über den Südwestgrat (im Bild rechts), der dem Besteiger schwere Felskletterei und das Begehen steiler Schnee- und Eispassagen abverlangt. Dem Basislager auf 4600 m Höhe folgen in der Regel drei weitere Lager, das letzte auf etwa 6300 m Höhe. Man ist also mehrere Tage am Grat unterwegs und lange der Gefahr eines Witterungsumschwungs ausgesetzt. Der Trekker bleibt also unten und genießt den Blick auf diesen formschönen Berg.

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Island Peak, 6189 m

Auch der Island Peak ist kein Trekking-Gipfel im klassischen Sinn. Seine Besteigung setzt voraus, dass man Erfahrung in steilem Eis und Schnee hat oder dass man sich einem erfahrenen Führer anvertraut. Auf jeden Fall braucht man eine komplette Bergsteigerausrüstung mit Pickel, Steigeisen, Seil und Sicherungsgeschirr.  Ich habe den Berg hier aufgenommen, weil er ein häufig bestiegener Ausssichtspunkt ist und weil mir hervorragende Weitwinkel-Aufnahmen für die beschrifteten Panoramen zur Verfügung gestellt wurden. Das Basislager wird auf 5100 m Höhe an der Südseite des Berges eingerichtet. Wegen des Höhenunterschiedes wird in der Regel noch bei Nacht losgegangen. Die ersten ca. 750 m gehen relativ unschwierig durch steiles Geröll- und Felsgelände. Dann aber betritt man den Gipfelgletscher mit tiefen Spalten. Etwa ab 6000 m geht es dann steil hinauf auf den Grat und dann sehr ausgesetzt weiter über den schmalen Schneegrat bis zum Gipfel.

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Mera Peak, 6476 m

Was für den Island Peak gilt, gilt auch für den Mera Peak: Seine Besteigung setzt voraus, dass man Erfahrung in Eis und Schnee hat oder dass man sich einem erfahrenen Führer anvertraut. Auf jeden Fall braucht man eine komplette Bergsteigerausrüstung mit Pickel, Steigeisen, Seil und Sicherungsgeschirr.  Da der Mera Peak ein viel besuchter Gipfel mit hervorragender Aussicht ist, wurde er hier aufgenommen. Der Anmarsch zum Mera Peak führt von Lukla über den Zatrwa La (4600 m) zunächst ins Hinku-Tal. Vom einzigen Talort Tangnag (4350 m) geht man hinauf nach Khare (4900 m), wo in Zelten übernachtet wird. Die nächste Etappe führt hinauf zum Mera La auf 5415 m und von dort zum Hochlager auf 5800 m Höhe (am Felskopf auf der linken Bildseite). Hier wird wiederum gezeltet. Erst der nächste Tag ist dann der Gipfeltag. Ab etwa 5250 m Höhe führt die Route ausschließlich über Gletscher (Spalten!). Die meisten Ersteiger begnügen sich mit dem südöstlich vom Hauptgipfel (6476 m, auf dem Foto ganz rechts) gelegenen Nebengipfel mit 6461 m Höhe (auf dem Foto die kleine Erhebung links neben dem Hauptgipfel. Der Abstieg geht über den Mera La entweder zurück nach Khare oder hinunter ins östlich gelegene Hunku-Tal (auch "Hongu") und von dort entweder über den Amphu Labtsa ins Imja-Tal oder über den West Col zum Makalu.

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Weitere Aussichtspunkte im Himalaya

Es gibt kein Gebiet im Himalaya, das man sich über mehrere Aussichtspunkte so gut erschließen kann, wie den Khumbu-Himal (siehe vorstehende Aussichtspunkte). Dies liegt an der sehr verzweigten Struktur der dortigen Täler, die immer wieder auch Blicke über die eigentlichen Talgrenzen hinaus ermöglichen. In den anderen Gebieten gibt es oft nur einen Aussichtspunkt mit größerer Rundumsicht - oder auch gar keinen, zumindest nicht in unmittelbarer Nähe der hohen Gipfel. In solchen Gebieten, die natürlich trotzdem einen Besuch lohnen, muss sich der Wanderer Tal und Gipfel über eine größere Gehstrecke Stück für Stück erschließen. Es würde den Rahmen der Möglichkeiten einer Webseite sprengen, wenn ich alle diese Aussichten darstellen wollte. Deshalb beschränke ich mich hier bewusst auf die Punkte, welche allgemein zugänglich sind und eine große Rundumsicht zu bieten haben oder - bei Urdukas am Baltoro-Gletscher - wo ein besonders beliebter Rastplatz auf dem Weg zu den Achttausendern des Karakorum eine spektakuläre Aussicht bietet. Natürlich sind auch die hohen Gipfel selbst meist hervorragende Aussichtspunkte; zu entsprechenden Bildern verweise ich aber auf die Links, welche Sie unter "Himalaya-Links" aufrufen können.

Drohmo Ri, 5970 m (Kunchenjunga)

Der Drohmo Ri ist ein Vorgipfel des etwa 1000 m höheren Drohmo auf der Nordseite des Kanchenjunga. Auf der Talsohle zwischen Drohmo und dem Kanchenjungamassiv liegt der Kanchenjunga-Gletscher. Ausgangspunkt für die Besteigung des Drohmo Ri ist die Sommerweide Pangpema auf 5140 m Höhe. Hier steht auch das Basislager der Bergsteiger, die den Kanchenjunga über seine Nordflanke bezwingen wollen - ein hoch anspruchsvolles Unterfangen. Pangpema wird von Ghunsa aus über die Sommerweiden von Kambachen und Lhonak erreicht, ein Weg mit hervorragenden Sichten auf die umgebenden 6000er und 7000er einschl. des Jannu. Die Besteigung des Drohmo Ri setzt wegen der großen Höhe und über 800 m Höhenunterschied eine gute Höhenakklimatisation und Vorbereitung voraus.

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Yalung Ri, 5630 m (Rolwaling Himal)

Der Yalung Ri ist ein "klassischer" Trekking-Gipfel in der südlichen Bergkette des Rolwaling Himal. Seine Besteigung dient den Trekkern oft als Akklimatisationstour für die Überschreitung des Trashi Labtsa, die hinüber in das Khumbu-Gebiet führt. Außerdem bietet der Gipfel (auf dem Foto rechts) eine wirklich lohnende Aussicht. Aber auch diesen Gipfel kann man nicht einfach "erstürmen"; man muss wegen der Höhenanpassung im Hochlager wahrscheinlich zusätzliche 1 oder 2 Tage pausieren. Von Na (4185 m) im Rolwaling-Tal führt der Weg zunächst etwa 2 km in Richtung Thso Rolpa, zweigt aber noch vor dem See nach rechts ab den Hang hinauf in Richtung Yalung La. Auf einem flachen Teil der Hochalm (ca. 5000 m) wird das Zeltlager errichtet (siehe Foto). Der Aufstieg führt zum rechten Rand des kleinen Gletschers (Achtung Spalten) und dann über diesen empor (Steigeisen erforderlich) zum Grat, der über eine kurze Felspassage erreicht wird. Von dort geht es nach rechts über den Schneegrat zum Gipfel. Neben mehreren Sechstausendern des Rolwaling Himal sind die bekannten Gipfel Shisha Pangma, Gaurisankar, Menlungtse und Cho Oyu zu sehen. 

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Tsergo Ri, 4984 m (Langtang Himal)

Der Tsergo Ri ist der bevorzugte Trekking-Gipfel im Langtang Himal. Auch im Langtang Himal gibt es viele schöne Gipfel zu sehen, allerdings keine Achttausender und hohen Siebentausender. Der Shisha Pangma (8027 m) liegt am Nordrand des Gebietes und ist vom Haupttal des Langtang und auch vom Tsergo Ri aus nicht zu sehen. Man muss schon in der Bergkette südlich des Langtang-Tales auf den Ganja La oder auf den Naya Kanga steigen, um den niedrigsten der 14 Achttausender zu Gesicht zu bekommen. Ausgangspunkt für die Besteigung des Tsergo Ri ist Kyanjin (Schreibweisen unterschiedlich) auf 3900 m Höhe; die Besteigung des Tsergo Ri ist also mit 1100 Höhenmetern eine sehr anstrengende Angelegenheit. Manche Gruppen nehmen deshalb Zelte mit und kampieren in der Nähe des Gipfels, was bei gutem Wetter natürlich durch einen unvergesslichen Sonnenaufgang belohnt wird. Wer dort oben übernachtet, kann auch eine Besteigung des 5520 m hohen Yala Peak in Erwägung ziehen.

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Kang La, 5322 m (Annapurna-Circuit)

Der Kang La ist ein Passübergang im Damodar Himal genau nördlich der Annapurna II zwischen den Tälern des Phu Khola (Peri Himal) und des oberen Marsyangdi Khola bei Manang. Wer die große Annapurna-Runde machen will, sollte den "Umweg" über den Kang La wählen. Dazu verlässt man das Tal des Marsyangdi Khola bei Chame hinein in die Schlucht des Phu Khola und geht dann über Nargaun zum Pass. Der Kang La ist eine hervorragende Aussichtskanzel gegenüber der Annapurna-Kette mit bestem Blick vom Lamjung Himal bis zur Annapurna I und zum Dhaulagiri I. Letztere sind von der Hauptroute des Annapurna-Circuit überhaupt nicht zu sehen; zudem ist auch der Blick auf die hohen Siebentausender von der Talsole des Marsyangdi Khola aus sehr verkürzt. Vom Kang La sind zudem der Manaslu und Berge des Peri Himal zu sehen.

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Pisang Peak, 6091 (Damodar Himal)

Der Pisang Peak ist kein eigentlicher Trekking-Gipfel, sondern ein Berg für erfahrene Bergsteiger. Er ist aber hier aufgenommen, weil er für sehr bergerfahrene und entsprechend ausgerüstete Trekker durchaus ein lohnendes und machbares Gipfelziel ist. Aber Vorsicht: der Berg sollte nur bei sicheren Schneeverhältnissen bestiegen werden. Eine Warnung muss das schwere Unglück von 1994 sein, bei dem 11 Mitglieder einer Bergexpedition tödlich abgestürzt sind, vermutlich durch ein abgehendes Schneebrett ( hier nachzulesen unter "1994"). Von Pisang kommend wird das Basislager auf etwa 4400 m Höhe errichtet. Ein weiteres Lager wird auf etwa 5100 m Höhe aufgeschlagen. Schon von diesen beiden Lagern besteht eine phantastische Aussicht. Der Gipfelaufstieg führt zunächst über eine steile Felsstufe und dann über steile Schneehänge. Die Tour endet in der Regel auf dem etwa 20 m niedrigeren Südgipfel, denn der Weiterweg zum Hauptgipfef führt über einen scharfen, stark verwechteten und damit sehr gefährlichen Grat. Die Aussicht vom Gipfel ist kaum zu übertreffen. Neben vielen Siebentausendern mit dem direkt gegenüberstehenden Annapurna II sind die Achttausender Manaslu, Annapurna I und Dhaulagiri I zu sehen.

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Poon Hill, 3193 m und Pokhara-Sarangkot 1597 m 
(Annapurna Himal)

Poon Hill ist ein viel besuchter Aussichtspunkt in den südlichen Vorbergen des Annapurna Himal. Der flache Höhenrücken hat sogar einen Aussichtsturm (!), eine wirkliche Rarität im Himalaya. Der unmittelbar darunter gelegene Ort Ghorepani (2860 m) verfügt über Lodges unterschiedlicher Qualitäten. Der Ort liegt auf dem berühmten "Annapurna-Circuit" zwischen Pokhara und dem Kali Gandaki-Tal. Während die Sicht von Poon Hill auf die Annapurna-Kette eher enttäuschend ist (nur ein Teil ist zu sehen), bietet der Berg eine hervorragende Sicht auf den Dhaulagiri Himal. Da diese Berge aber weit entfernt sind, empfiehlt sich dem Fotografen die Verwendung eines Teleobjektivs. Eine wesentlich bessere Sicht auf die Annapurna-Kette besteht von Pokhara aus, am besten von dem 5 km nordwestlich gelegenen Bergort Sarangkot (1597 m). Hier beherrscht insbesondere der am nächsten gelegene heilige Berg Machhapuchare (Fischschwanz) das Bild.

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Urdukas, 4100 m (Karakorum)

Urdukas ist einer der berühmtesten Rastplätze im Himalaya. Der Platz liegt am Südrand des Baltoro-Gletschers, d.h. am "Weg" zu den vier Achttausendern des Karakorum. Hier ist das letzte Grün in Form von Gras zu finden, bevor man endgültig in die Wüste aus Fels und Eis eintritt. Meist wird in Urdukas übernachtet - in den eigenen Zelten. Natürlich ist der gesamte Weg entlang des Baltoro-Gletschers spektakulär wegen der umgebenden Felswände und Schneegipfel. Insbesondere der Blick auf die Granitwände von Uli Biaho Tower, Great Trango Tower, Nameless Tower, Thunmo Cathedral, Lobsang Spire und andere wandelt sich ständig und überraschend. In Urdukas kommt man dann etwas zu Ruhe und kann den Gipfelreigen sowohl bei Sonnenuntergang als auch bei Sonnenaufgang genießen.

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Concordia, 4700 m (Karakorum)

Concordia wird der Gletscher-Platz genannt, an dem sich zwei große Gletscherströme vereinigen und als Baltoro-Gletscher weiter nach Westen strömen. Im Norden führt der Godwin-Austen-Gletscher am Broad Peak entlang an den Fuß des K2. Im Südosten ist der Abruzzi-Gletscher der Weg zu den Gasherbrums und zu den Schneegipfeln am Übergang zum Siachen-Gletscher. Der Platz bietet ein spektukuläres Szenario, gekrönt durch den zweithöchsten Berg der Erde, den K2. Genau von hier aus zeigt der Berg die Form, für die er berühmt ist. Die Abmessungen des Platzes kann man kaum erahnen, weil die mächtige Bergkulisse alle Entfernungen schrumpfen lässt. Baltoro- und Abruzzi-Gletscher sind an dieser Stelle jeweils fast 2,5 km breit, der Gipfel des K2 ist 15 km entfernt! Von Concordia werden gerne die Basislager am Broad Peak, K2 oder Gasherbrum I oder II besucht, aber bitte mit eigener Zeltausrüstung und Verpflegung. Und es sollte nie vergessen werden, dass man große Gletscher mit all ihren Gefahren begeht. Ein kleiner Gletscherbach am Morgen kann bis zum Nachmittag zum unüberwindbaren Strom geworden sein.

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Rash Lake 4828 m, Rash Phari, 5044 m (Karakorum)

Anmerkung: Es gibt auch die Schreibweise "Rush". Ich vermute, dass da irgendjemand bei der Aussprache mit "a" an ein englisches Wort dachte, das dann ja mit "u" zu schreiben wäre. "Rash" ist aber ein Begriff aus der Sprache der Einheimischen.
Der kleine See Rash-Lake und der benachbarte Gipfel Rash Phari sind von Karimabad am Karakorum-Highway im Hunza-Tal aus erreichbar. Südlich des Hunza-Flusses liegt das Gebiet des Volksstammes der Nagar. Deren Hauptort Nagar ist über die Fahrpiste ins Hispar-Tal erschlossen. Hinter Nagar mündet von Südosten der Bualtar-/Barpu-Gletscher in das Haupttal. Zunächst führt der Weg hinter der nördlichen Moräne der Gletscher entlang, dann geht es links hinauf, zunächst steil über Geröll und Schrofen, dann flacher werdend über einfaches Gelände zum kleinen Rash Lake, von wo aus eine Rundumsicht von 360 Grad gegeben ist. Batura-Kette, Hispar-Kette, Rakaposhi-Kette sind die Namen der umgebenden Teilbereiche des Karakorum. Wer es noch etwas spektakulärer mag, besteigt den nahe gelegenen Rash Phari. Von dort aus ist bei guter Sicht sogar der K2 im Osten zu sehen.

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Nepal-Flug (Mountain Flight)

Nepal-Flug Annapurna bis Makalu

Der beste Aussichtspunkt ist natürlich das Flugzeug - vorausgesetzt, das Wetter macht mit. Man hat die Sicht wie von einem hohen Gipfel, und es ist darüber hinaus ein beweglicher Aussichtspunkt, der immer neue Sichten auf die Berge bietet. Bei einem Flug, der als Aussichtsflug auf die Berge in Nepal angeboten wird, haben die Piloten zudem ein Herz für die Bergfreunde und Fotografen, d.h. sie versuchen auf Hin- und Rückflug gute Positionen zu erreichen, die wirklich eine schöne Sicht bieten. Für die meisten Fluggäste besteht allerdings das Problem, dass sie die vielen Gipfel gar nicht schnell genug identifizieren können. Das ist auch nicht leicht, da die Perspektive ja eine ganz andere ist, als man sie vom Boden oder von den meisten Fotos kennt. Es wird folglich einfach fleißig "geknipst" in der Hoffnung, dass man zu Hause schon irgendwie oder mit Hilfe der von der Fluggesellschaft bereitgestellten Panorama-Zeichnung dahinter kommen wird, was man gesehen und fotografiert hat. Manchen gelingt das tatsächlich, den meisten aber offensichtlich nicht. Dies erkennt man daran, dass viele veröffentlichte Luftbilder gar nicht oder gar vollkommen falsch beschrieben werden. Man sollte z.B. nicht glauben, wie oft der Makalu für den Everest gehalten wird. Mit den hier veröffentlichten beschrifteten Fotos will ich versuchen, bei dem Problem der Identifikation der Gipfel behilflich zu sein. Natürlich weiß ich, dass die hier gewählten Perspektiven nur zufällig mit denjenigen anderer Fotografen übereinstimmen. Dennoch müsste die getroffene Auswahl und deren ausführliche Beschriftungen ausreichend sein, um die meisten Fragen zu beantworten.

Identifikation der Gipfel und Beschriftungen der Bilder: Günter Seyfferth
Copyright aller beschrifteten Bilder dieser Seite und aller Unterseiten: Günter Seyfferth
Die Rechte an den Fotos selbst liegen bei deren
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Copyright © Guenter Seyfferth, 2006. Aktualisierter Stand vom 16.11.2009 . Alle Rechte vorbehalten. 

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