Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

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Kala Pattar, 5545 m / 5620 m (Khumbu)

27°59'45" N, 86°49'42" E

© Die Rechte an den Fotos liegen ausschließlich bei den im Bild genannten Autoren. Eine Verwendung der Bilder mit Eintragungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Bildautoren und von Günter Seyfferth erlaubt.

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 Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Fotografen, die Ihre Bilder für diese Seite zur Verfügung gestellt haben.

 

Blick vom Kala Pattar nach Nordosten mit Lingtren, Khumbutse und Changtse

Über den Lingtren, Khumbutse, Lho La und die Westschulter des Everest verläuft die Grenze zwischen Nepal und China. 
Vom Lho La aus konnten die Briten, die im Jahr 1921 über Tibet zum Everest gekommen waren, erstmals einen Blick auf die nepalesische Seite des Everest werfen.
Das Königreich Nepal erlaubte damals keinem Fremden den Zutritt ins Land.

Foto: Adrian Kelly; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Lingtren 4,2 km Khumbutse 5,2 km Changtse 8,9 km Lho La 5,2 km North Col 9,6 km Everest West-Shoulder 5,8 km

 

Blick vom Kala Pattar nach Osten mit Mount Everest, Lhotse und Nuptse

In der Khumbu-Region gibt es für den Trekker nur 4 Punkte, von denen aus ein größerer Teil des Mount Everest zu sehen ist:
der Kala Pattar, der Gokyo Ri, Ngozumpa am gleichnamigen Gletscher sowie der Pass Renjo La.
Diesen Blick vom Kala Pattar durften erstmals die Teilnehmer einer amerikanisch-britischen Erkundungsexpedition im Jahr 1950 genießen.
Der Lhotse ist nur ganz knapp hinter dem Nordwestgrat des Nuptse zu sehen. Übrigens muss man schon auf den felsigen Gipfel des Kala Pattar steigen,
um den Lhotse sehen zu können. Von dem flacheren Vorgipfel 5545 m ist er nicht zu sehen.
Die Geschichte der Erkundung und Besteigung des Mount Everest und des Lhotse finden Sie in ausführlicher Form hier und hier.

Übrigens: Wenn Sie zumindest mal virtuell vom Gipfel des Mount Everest auf den Kala Pattar hinunterschauen wollen, so öffnen Sie das Everest-Panorama.

Ein Tipp für Fotografen: Die meisten Trekker brechen früh morgens zur Besteigung des Kala Pattar auf. Wer Wert auf gute Fotos legt, wird die Wahl dieser Tageszeit für den Aufstieg sehr bereuen, denn in der Richtung der Hauptattraktion dieser Besteigung, nämlich der Sicht auf Everest und Nuptse, schaut man vormittags gegen die Sonne. Man fotografiert mit Gegenlicht, die Hänge von Everest und Nuptse liegen im Schatten, es sind kaum Details zu erkennen. Für den Fotografen kommt eigentlich nur der Nachmittag und Abend in Frage wie bei diesem Bild. Zugegeben: In den Monaten April und Mai kommt nachmittags häufig Quellbewölkung auf, so dass es dann auch nicht viel mit guten Bildern wird. Wer aber klares Wetter hat oder in der 2. Hälfte des Oktober oder im November dort ist, sollte auf jeden Fall erst am Nachmittag aufsteigen und sich die Zeit am Gipfel bis in die Abenddämmerung nehmen. Dann leuchten die Berge in vielen Farben, die Konturen der Wände, der Gletscher, der Grate kommen gut zur Geltung, kurz: dann ist das Fotografieren eine wahre Lust. Manche "schießen" ganze Serien von Bildern, bis die Sonne untergegangen ist. Hinunter nach Gorak Shep kommt man leicht in einer knappen Stunde, d.h. auch noch nach Sonnenuntergang. Und die Wahl dieser Tageszeit hat noch einen Vorteil: Auf dem Berg sind viel weniger Leute, die die Ruhe stören.

Foto: Oleg Bartunov; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Khumbutse 5,2 km Changtse 8,9 km West-Shoulder 5,8 km Mount Everest 9,6 km Lhotse 11,0 km Nuptse West 5,7 km
    North Col 9,6 km     Südsattel (South Col) 10,6 km        

 

Blick vom Kala Pattar nach Südsüdost mit Ama Dablam, Kangtega und Thamserku

Zu Füßen des Kala Pattar verläuft der Khumbu-Gletscher. Sein Eis ist hier fast vollständig von Geröll bedeckt.
Die Ama Dablam ist der zentrale Gipfel der Region und beherrscht auch hier das Bild. Das Panorama vom Gipfel der Ama Dablam finden Sie hier.
Links des Pokalde befindet sich der Pass Kongma La, der direkte Übergang vom Khumbu-Gletscher ins Imja-Tal.

Foto: Oleg Bartunov; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

P 5965 4,4 km Pema Dablam 16,4 km Peak 41 26,0 km Ama Dablam 15,2 km P 6467 11,0 km Kyashar 26,6 km
P 5668 2,9 km P 5880 5,5 P 6413 20,8 km Malanphulan 21,1 km Pokalde 7,7 km Kangtega 22,5 km
    Ombigaichan 16,6 km     P 5820 5,7 km P 6294 25,2 km Thamserku 23,2 km

Es folgen zwei Detailaufnahmen in Ergänzung zur obigen Panorama-Sicht:

 

Blick vom Kala Pattar bei Sonnenuntergang  zur Ama Dablam

Foto: Oleg Bartunov; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

 

Blick vom Kala Pattar bei Sonnenuntergang  zum Kangtega und Thamserku

Foto: Oleg Bartunov; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

 

Blick vom Kala Pattar nach Südsüdwest
(Klicken Sie auf das Bild, wenn Sie es in doppelter Größe sehen wollen.)

Rechts des Khumbu-Gletschers ist gut das neben der Moräne verlaufende Seitental zu erkennen, durch das der Weg von den Lodges von Lobuche heraufgeführt hat.
Hinter den Lobuche Peaks, aber noch vor dem Cholatse verläuft die Trekking-Route von Lobuche zum Pass Cho La.

Foto: Marc Hester; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Kyashar 26,6 km Thamserku 23,2 km Taboche 11,9 km P 5687 3,4 km P 5980 4,4 km Lobuche Peak West 5,3 km
Kangtega 22,5 km  

 

Cholatse 10,2 km Lobuche Peak East 5,4 km     Nirekha 6,5 km

Es folgt eine Detailaufnahme zur Ergänzung der vorstehenden Panorama-Sicht:

 

Blick vom Kala Pattar nach Süden zum Taboche, Cholatse und Lobuche Peak East

 

Blick vom Kala Pattar nach Westen zum Chumbu

Foto: Oleg Bartunov; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

P 6080 5,8 km Nirekha 6,5 km P 6035 3,6 km P 6549 3,4 km Chumbu 4,4 km P 6655 4,0 km

 

Blick vom Kala Pattar nach Norden zum Pumori

Links des Pumori ist der Khangri (6789 m) zu sehen, rechts des Pumori der Lingtren (6697 m)

Foto: Oleg Bartunov

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Viele weitere Bilder finden Sie hier. (more photos)

Eine Beschreibung der Besteigung finden Sie hier.

 

Wichtiger Hinweis zum Namen und zur Lage des Cholatse: 

In einigen Landkarten aus nepalesischer Quelle wird der Name "Cholatse" fälschlicherweise dem Nebengipfel des Taboche mit der Höhe 6367 m (laut Schneider-Karte) zugewiesen, der sich rechts des Hauptgipfels des Taboche (6542 m) befindet. Diese Namenszuweisung ist nicht haltbar. Der Cholatse ist - unter Einbeziehung sämtlicher Unterlagen zur Erforschung des Khumbu-Gebietes von 1952 bis 1957 - ganz eindeutig der weiter nördlich gelegene Gipfel mit der Höhenkote 6440. In den Karten aus nepalesischer Quelle wird der Gipfel 6440 aber als Arakam Tse bezeichnet. Für diesen Namen scheint es zwar auch einen gewissen "historischen" Hintergrund zu geben (John Hunt 1953: "Arkanje"), es ist aber sicher nicht hilfreich, den Bergen ständig neue Namen zu geben. Schon seit 1952 wird der Berg als Cholatse bezeichnet, selbst Schneider hat ihn in seinen Unterlagen zur berühmten Landkarte so benannt. Warum er dann in seine Karte "Jobo Lhabtshan" schreiben ließ, ist mir nicht bekannt. Der überwiegend verwendete Name ist "Cholatse", und dabei sollte man es belassen! 

Folglich gilt, wie es in der folgend abgebildeten Kartenkorrektur zu sehen ist:

Cholatse ( = Arakam Tse = Jobo Lhabtshan): Höhe 6440 m
Nebengipfel des Taboche mit der Höhe 6367: ohne Namen
Taboche Hauptgipfel: 6542 m

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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