Gokyo Ri

Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kanchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

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Gokyo Ri, 5357 m (Khumbu)

27°57'44" N, 86°40'59" E

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Der Gokyo Ri mit den Lodges von Gokyo
Foto: Tom A. Barker, www.flickr.com

Die Besteigung des Gokyo Ri ist das eigentliche Ziel jedes Trekkers, der von Khumjung aus nach Norden in das Gokyo-Tal mit dem Cho Oyu am Talende geht. Vom Sommerort Gokyo am Gokyo-See sind es 600 m Höhenunterschied bis zum Gipfel. Das ist nicht allzu viel. Wer aber noch nicht vollständig an die Höhe angepasst ist, sollte sich unbedingt viel Zeit für den Aufstieg lassen. Die Atmung nur durch die Nase muss noch möglich sein. Die Rundumsicht ist fast perfekt; nur die Gipfel des Rolwaling im Süden und Westen bleiben weitgehend verborgen. Diese Sicht kann man aber vom nahe gelegenen Renjo La genießen. Die Gesamtsicht auf den Mount Everest ist vom Gokyo Ri aus sogar besser als vom näher gelegenen Kala Pattar. Beeindruckend sind Cho Oyu und Gyachung Kang im Norden. Eine weitere Besonderheit ist natürlich der Gokyo-See, der beim Abstieg ständig im Blick ist.

Viele weitere Bilder finden Sie hier.

Eine Landkarte finden Sie hier.

Zwei wunderbare, großformatige 360°-Panoramen vom Gipfel des Gokyo-Ri mit detaillierten Beschriftungen finden Sie hier.

Blick vom Gokyo Ri nach Nordnordost mit Cho Oyu und Gyachung Kang

Die Grenze zwischen Nepal und Tibet verläuft über die hier sichtbaren höchsten Gipfel. Die Entfernung zwischen den Gipfeln von Cho Oyu und Gyachung Kang beträgt 8 km.
Am Cho Oyu blickt man in auf die steile und sehr lawinengefährdete Süd- und Südostflanke. Die sog. Normalroute verläuft auf der tibetischen Seite.
Die Gipfel Ngozumpa Kang zählen nicht als eigenständige Hauptgipfel, da sie lediglich Erhebungen in dem langen Grat darstellen.
Die Geschichte der Besteigungen am Cho Oyu finden Sie in ausführlicher Form hier.
Die Geschichte der Besteigungen am Gyachung Kang finden Sie in ausführlicher Form hier.
Der fast vollständig von Geröll bedeckte Ngozumpa-Gletscher hat eine Breite von 1,4 km. Man würde wohl erheblich weniger schätzen.
Es lohnt sich übrigens, von Gokyo aus hinter der Moräne des Gletschers weiter nach Norden zu gehen (im Vordergrund unten, aber verdeckt).
Man kommt an den Seen von Donag und Ngozumpa vorbei und gelangt schließlich nach Gyazumpa nah vor der Südwand des Cho Oyu, wo nochmals 6 kleine Seen sind.
Von Ngozumpa aus besteht erneut eine sehr gute Sicht auf den Mount Everest. Nördlich von Ngozumpa befindet sich auch ein 5553 m hoher Trekking-Gipfel.

Foto: Heinz; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Cho Oyu 14,5 km P 6515 12,9 km Ngozumpa Kang II 15,9 km P 5695 10,4 km P 6726 11,2 km P 6936 11,9 km
Ngozumpa Kang I 15,6 km P 6056 9.4 km P 7610 16,4 km Gyachung Kang 16,1 km Chakhung (Hungchi) 11,0 km Kangchung West 4,4 km

 

Blick vom Gokyo Ri nach Osten mit Mount Everest, Nuptse, Lhotse und Makalu

Der Gokyo Ri ist nach dem Kala Pattar der am meisten bestiegene Trekking-Gipfel der Khumbu-Region. Der Aufstieg ist - abgesehen von der Höhe - leicht.
Aber auch hier gilt natürlich, dass man sich Zeit lassen und nur so schnell steigen sollte, dass man noch durch die Nase genügend Luft bekommt.
Nur dann wird der Gipfelaufenthalt zum Genuss. Mit Cho Oyu, Mount Everest, Lhotse und Makalu sieht man 4 Achttausender und dazu noch einige hohe Siebentausender.
Am Everest sieht man auf die Südwest- und auf die Nordflanke. Der Nuptse verdeckt den größten Teil des Lhotse.
In diesem Webportal finden Sie auch die ausführliche Darstellung der Besteigungs-Geschichte von Everest, Lhotse und Makalu mit Routenskizzen und Quellenangaben.

Übrigens: Wenn Sie zumindest mal virtuell vom Gipfel des Mount Everest auf den Gokyo Ri hinunterschauen wollen, so öffnen Sie das Everest-Panorama.

Ein Tipp für Fotografen: Die meisten Trekker brechen früh morgens zur Besteigung des Gokyo Ri auf. Wer Wert auf gute Fotos legt, wird die Wahl dieser Tageszeit für den Aufstieg sehr bereuen, denn in der Richtung der Hauptattraktion dieser Besteigung, nämlich der Sicht auf Everest, Nuptse und Makalu, schaut man vormittags gegen die Sonne. Man fotografiert mit Gegenlicht, die Hänge liegen im Schatten, es sind kaum Details zu erkennen. Für den Fotografen kommt eigentlich nur der Nachmittag und Abend in Frage wie bei diesem Bild. Zugegeben: In den Monaten April und Mai kommt nachmittags häufig Quellbewölkung auf, so dass es dann auch nicht viel mit guten Bildern wird. Wer aber klares Wetter hat oder in der 2. Hälfte des Oktober oder im November dort ist, sollte auf jeden Fall erst am Nachmittag aufsteigen und sich die Zeit am Gipfel bis in die Abenddämmerung nehmen. Dann leuchten die Berge in vielen Farben, die Konturen der Wände, der Gletscher, der Grate kommen gut zur Geltung, kurz: dann ist das Fotografieren eine wahre Lust. Manche "schießen" ganze Serien von Bildern, bis die Sonne untergegangen ist. Hinunter nach Gokyo kommt man leicht in einer knappen Stunde, d.h. auch noch nach Sonnenuntergang. Und die Wahl dieser Tageszeit hat noch einen Vorteil: Auf dem Berg sind viel weniger Leute, die die Ruhe stören.

Foto: Kim Bannister, google.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Kangchung West 4,4 km Pumori 15,2 km Mount Everest 23,8 km P 5675 3,7 km Makalu 40,4 km Baruntse 30,5 km
Chumbu 11,6 km Changtse 23.4 km Nuptse 19,8 km Chomolonzo 41,5 km Num Ri 29,2 km    
Kangchung East 5,3 km Nirekha 8,1 km Lhotse 24,4 km Kangchungtse 38,7 km P 5939 7,2 km    

 

Blick vom Gokyo Ri nach Südsüdost

Zu Füßen des Gokyo Ri liegen die Lodges von Gokyo (4750 m) und der Gokyo-See. Entlang der Trekking-Route von Süden ist der Gokyo-See der dritte See.
Nach Norden hin folgen noch die Seen von Donag und Ngozumpa sowie die 6 Seen von Gyazumpa. Ein Trek von Gokyo nach Gyazumpa ist sehr lohnend,
da man dem Cho Oyu immer näher kommt und sich in Ngozumpa erneut der Blick zum Mount Everest öffnet. Auch ein 5553 m hoher Trekking-Gipfel kann dort bestiegen werden.
Auf der Höhe von Gokyo ist der Ngozumpa-Gletscher 1 km breit. Die Route zum Cho La quert den Gletscher - entweder bei Gokyo oder weiter südlich auf Höhe des 1. Sees.
Die Lodges von Dragnag sind jenseits des Gletschers an der Grenze zwischen Licht und Schatten zu erkennen.
Vom Gokyo Ri hält man vergeblich Ausschau nach der zentral stehenden und spektakulären Ama Dablam. Sie steht genau hinter dem Cholatse.
Der Cholatse kann nur über sehr schwierige Routen erstiegen werden. Das gilt auch für Taboche, Malanphulan, Kangtega, Kyashar, Thamserku und Kusum Kanguru.
Die hohen Gipfel, die auf diesem Bild zu sehen sind, bleiben also alle den Könnern unter den Höhenbergsteigern vorbehalten.

Foto: Oleg Bartunov, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Die deatillierte Landkarte der südlichen Khumbu-Region finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

P 6840 28,5 km Cholatse 9,3 km P 5706 8,6 km P 6467 24,9 km Kangtega 22,8 km P 6356 27,3 km
P 6246 24,4 km Dragnag Lodges 4,3 km P 5540 8,3 km P 6077 22,0 km Kyashar 26,3 km Kusum Kanguru  27,3 km
Hongu 32,5 Taboche 11,7 Malanphulan 24,7 km P 6080 22,2 Thamserku 21,5 Gonglha 30,4 km

 

Blick vom Gokyo Ri nach Süden

Foto: Jeffrey Rudolf, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Gonglha 30,4 km P 5726 8,2 km Phari Lapcha 3,7 km     P 5977 3,2 km P 5906 3,4 km

 

Blick vom Gokyo Ri nach Südwesten zum Renjo La und Tengi Ragi Tau

Der Passübergang Renjo La gehört zur Trekking-Route der drei Pässe, bei denen außerdem der Cho La und der Kongma La überquert werden.
Wer sich den Mount Everest als Höhepunkt der Tour vornimmt, wird die Pässe von West nach Ost überschreiten.
Auf diesem Bild liegt jenseits des Passes das Tal des Bhote Koshi, das westlichste Tal der Khumbu-Region, das vom Ort Thame nach Norden hinauf zum Nangpa La führt.
Der Tengi Ragi Tau liegt an der Grenze zwischen der Khumbu Region und dem Rolwaling Himal. Unmittelbar südlich des Tengi Ragi Tau liegt der hohe Passübergang Trashi Labtsa.

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

P 5906 3,4 km Bigphera-Go Shar 21,9 km Tengi Ragi Tau 17,1 km Renjo La 3,1 km Dragkar-Go 19,6 km  P 5678  2,7 km

 

Blick vom Gokyo Ri nach Nordwesten zu den Gipfeln am Nangpa La

Der Phasang Lhamu Chuli (ganz rechts) ist nach der Sherpani Phasang Lhamu benannt, die am 22. 4. 1993 als erste neplesische Frau den Gipfel des Mount Everest erreicht hatte.
Sie starb beim Abstieg in der Nähe des Südgipfels, nachdem sie vergeblich versucht hatte, einem ihrer männlichen Kollegen zu helfen, der ebenfalls starb.
Jenseits des Phasang Lhamu Chuli (vorher Jasamba) liegt der berühmte Grenzpass Nangpa La, über den zeitweise ein kleiner Handelsverkehr zwischen Tibet und Nepal erlaubt ist.
Ausländer dürfen diesen Pass grundsätzlich nicht überqueren. Bei der Erstbesteigung des Cho Oyu im Jahr 1954 und auch in den Folgejahren 
kam es allerdings doch zu Grenzübertritten, weil den Beteiligten der Grenzverlauf nicht klar war. Näheres dazu finden Sie hier.

Foto: Oleg Bartunov, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die detaillierte Landkarte der Khumbu-Region zur Erläuterung der Sicht finden Sie hier.

Entfernungen zu den Gipfeln:

Lunag 16,6 km Jobo Rinjang 14,6 km P 5977 12,3 km P 6797 16,4 km P 6296 11,9 km Phasang Lhamu Chuli 14,2 km

Viele weitere Bilder finden Sie hier. (more photos)

Eine Beschreibung zum Trekking im Gokyo-Tal und zur Besteigung des Gokyo Ri  finden Sie hier.

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