Beidseits des Ghondogoro-Gletschers stehen beeindruckende Gipfel wie der Tasa
Brakka (6700 m), die spitze
Nadel des Laila (6096 m), der Masherbrum (7821 m) sowie die unbenannten Felszinnen entlang des unteren
Teils des Gletschers. Der Gletscher selbst wird nur in seinem mittleren
Teil zwischen den Lagerplätzen Huspang und Dalsampa begangen. Oberhalb
und unterhalb bewegt man sich hinter oder auf der Seitenmoräne. Beim
Lagerplatz Seisyo mündet das Tal des Charakusa-Gletschers von Südosten.
Die letzte Etappe führt von hier unschwer nach Hushe. Von einer Begehung
dieser Route in umgekehrter Richtung muss abgeraten werden. Zum einen
müssten wegen der erforderlichen Höhenanpassung des Organismus mehrere Unterbrechungen in
den Lagern eingeplant werden, zum anderen kann es sein, dass die Tour am
Ghondogoro La abgebrochen werden muss, wenn nach Neuschneefällen der
Abstieg über Nordabhang zum Vigne-Gletscher wegen Lawinengefahr
unmöglich geworden ist.

K6 (7282 m) und Kapura (6544 m) vom Charakusa-Gletscher
Foto: Janko,
picasaweb.google.com
Das
Charakusa-Tal ist sehr beliebt bei Felskletterern und beeindruckend durch
seinen von steilen Bergflanken umrahmten Gletscherkessel. Die Felsnadel
des Naser Brakk (5500 m), der spitze K7 (6934 m), der Link Sar (7041 m),
der mächtige K6 (7282 m), die Spires am Südrand, die scharfe Spitze des
Drafey Khar (6444 m) und manch anderer unbenannte Berg machen das Tal zu
einem atemberaubenden Erlebnis. Diese Berge zählen zu dem Bergkamm
"East of Hushe", der an der Chogolisa beginnt.

Blick vom oberen Charakusa-Gletscher auf
die Felswände am Nordrand des Gletschers mit dem Naser Brakk sowie zum
Masherbrum (7821 m)
Foto: Janko,
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Der Kletterer
findet weitere interessante Bergflanken und Felswände dieses Bergkamms
über das weiter südlich gelegende Tal des Nangmah-Gletschers.

Amin Brakk (5800 m) nördlich des
Nangmah-Gletschers
Foto: Simi,
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Den
Weg von Hushe in die nordwestlichen Täler des Alling-Gletschers und des
Masherbrum-Gletschers finden nur wenige Gruppen. Im Bereich der Gletscher
sind Begehungen mühsam und gefährlich.
Südlich
von Chogolisa und Baltoro Kangri liegen die relativ engen und tief
eingeschnittenen Täler des Kaberi-Gletschers und des Kundus-Gletschers.
Mit seinen 40 km Länge kann der Kundus-Gletscher durchaus zu den großen
Gletschern des Karakorum gezählt werden. Im Osten des Tales (außerhalb
dieser Karte) beherrscht der 7742 m hohe Saltoro Kangri die Landschaft (siehe
Karte Karakorum Südost).