Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

Mount Everest, K2, Kangchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

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Karakorum Nordost
(North-Braldu, Shaksgam, Sarpo Laggo, Skamri)


 

Landkarte des nordöstlichen Karakorum
(Die Landkarte ist auch in doppelter Größe hinterlegt.)

Satellitenaufnahme des nordöstlichen Karakorum von Südwesten
(bitte öffnen Sie das Foto im Großformat; dort ist die Beschriftung gut lesbar)

Die Richtung der vorstehenden Aufnahme entspricht dem Blick auf der Landkarte von deren linken unterem Eck nach rechts oben.
Auf der Seite des Snow Lake finden Sie eine Satellitenaufnahme, die unten anschließt.

Bei den Satellitenaufnahmen aus ca. 350 km Höhe besteht mitunter ein Problem mit der Deutung von Graten und Tälern.
Bei flacherem Winkel der Sonneneinstrahlung werfen die Berggrate lange Schatten. Je nach Richtung und Breite der Schatten
und der Lage eines Talgrunds kann es sogar sein, dass man zunächst den gezackten Rand eines Schattens für den Grat selbst hält
und den eigentlichen Grat für den Talgrund. Bei einem nahezu senkrechten Blick nach unten
sind auch die genauen Lagen der Gipfel oft schwer festzustellen. Dafür braucht es dann terrestrische Fotografien von den Bergflanken,
auf denen die Hangstrukturen wiederzufinden sind.

Quellen der Detail-Informationen:

- A Study of Karakorum & Hindukush Mountains, Edited by Tsuneo Miyamori & Sadao Karibe,
  Map no. 7 - Hispar Glacier & Shimshal, 1 : 150.000
  Map no. 8 - Biafo Glacier & Skardu, 1 : 150.000
  Map no.  9  - Insgaiti Glacier. 1 : 150.000
  Map no. 10 - Baltoro-Glacier & Khapulu, 1 : 150.000
  Map no. 13 - Baltoro-Glacier, 1 : 75.000
- Karte "K2 - Mount Qogori" 1:100.000, Chinese Institute of Glaciology
- Karte "K2 and Baltoro Glacier 1 : 80.000" von Grzegorz Glazek (siehe oben)
- Eigene Auswertungen mit Hilfe von Google Earth hinsichtlich von Gipfelhöhen
  nördlich und nordwestlich des Skamri-Gletschers und im Bereich des Braldu-Gletschers

Dank an die Autoren der Bilder:

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Autoren, die mir die Erlaubnis zur Wiedergabe ihrer Bilder gegeben haben.

Links zu zugehörigen Informationen  dieser Website:

- Gesamtübersicht über den Himalaya 
- Karakorum Übersicht
- Karakorum aus der Luft
- Aussichtspunkt Braldu Brakk, 6175 m
- Region Karakorum Nord
- Region Karakorum - Baltoro
- Region Karakorum Ost/K2 und Shaksgam

- Region Snow Lake, Biafo-Gletscher, Choktoi-Gletscher
- Passübergänge: Shimshal-Pass
- Gipfelliste "Gipfel > 6750 m"
- Gipfelliste "Berge im Karakorum"  

Öffnen Sie die Bilder im Großformat!

"Blank on the map": Diesen Titel gab der britische Forscher und Bergsteiger Eric Shipton seinem Bericht über die Erforschung des nordöstlichen Karakorum im Jahr 1937. Damals war das Gebiet tatsächlich noch weitgehend ein weißer Fleck auf der Landkarte. Heute wissen wir zwar etwas mehr über diese Region, und irgendwann haben auch noch ein paar weitere Wagemutige Vorstöße unternommen, aber dennoch ist zumindest in den meisten Nebentälern und auf den Seitengletschern noch nie ein Mensch gegangen.

Das hier beschriebene Gebiet ist ohne Zweifel die am wenigsten besuchte Region des Karakorum. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und stellen in Summe eine schwer überwindbare Hürde für den erkundungswilligen Wanderer dar:

- Ein Teil des Gebietes gehört zu Pakistan, der andere Teil zu China und Grenzübertritte in diesem
  Bereich sind in der Regel nicht erlaubt (Im Jahr 1937 gehörte noch das gesamte Gebiet zum
  britischen Empire. Der heutige Grenzverlauf zwischen China und Pakistan wurde im Jahr 1965
  vereinbart.)
- Ab den weit entfernten Startpunkten beidseits der Grenze gibt es keinerlei Infrastruktur;
  d.h. dass zu transportierende Ausrüstung und  Vorräte denen einer Expedition entsprechen.
- Die Flüsse Shakgsgam und Nord-Braldu sind in den Zeiten der Schneeschmelze oft nur schwer
  oder gar unüberwindbare Hindernisse.
- Die Begehungen der Gletscher setzen große Erfahrung und entsprechende Ausrüstung voraus.

Wo niemand hingeht, gibt es auch kein Bildmaterial. Das macht es schwer, die Region umfassend zu beschreiben. Immerhin ist es dank der Hilfsbereitschaft von 5 Bildautoren möglich, zumindest die Sichten entlang der Haupttäler des Nord-Braldu, des Shaksgam und des Sarpo Laggo zu zeigen.

Als weitere Hilfe zur Interpretation der obigen Landkarte zeige ich nebenstehend in den Bildern Nr. 1 bis 3 drei Ausschnitte aus der 3D-Sicht von Google Earth, in die ich einige Namen von Tälern, Gletschern und Bergen eingetragen habe. Bitte öffnen Sie diese Sichten im Großformat. Die rote Linie in den Bildern markiert die chinesisch-pakistanische Grenze.

Im Wesentlichen spielen heute nur zwei Zugangsmöglichkeiten eine Rolle:

a) Zur Erkundung des pakistanischen Teils: Vom Hunza-Tal im Nordwesten per Jeep bis zum Ort
    Shimshal im gleichnamigen Tal und von dort zu Fuß zum Shimshal-Pass (in der Karte links oben).
    Es bietet sich an, über den Nord-Braldu-Gletscher in Richtung Snow Lake zu gehen und die Region
    entweder über den Hispar La und Hispar-Gletscher nach Westen oder über den Biafo-Gletscher
    nach Askole wieder zu verlassen.

b) Zur Erkundung des chinesischen Teils: Von Kashgar im Norden per Jeep oder Bus bis Yikhil
    nordöstlich des Aghil-Passes (siehe Landkarte zu Karakorum Ost/K2 und Shakgsgam).
    Von dort mit angemieteten Kamelen über den Aghil-Pass ins Shaksgam-Tal und dann flussabwärts.
    Theoretisch gibt es die Möglichkeit, entlang des Shaksgam weiter flussabwärts bis zu dessen
    Einmündung in den Yarkand zu gehen und entlang dieses Flusses zurück nach Yikhil, es ist aber
    sehr ungewiss, ob die vielen unvermeidbaren Querungen des Shaksgam möglich sind. Die
    sicherere Alternative ist die Rückkehr über denselben Weg. Es kann außerdem sein, dass
    die chinesischen Behörden die Route entlang des unteren Shaksgam verbieten.

Wie schon vorstehend angedeutet wurde, stellen die Flüsse ein ernsthaftes Hindernis dar. Sie mäandern auf den breiten ebenen Talböden und zwingen zu einer Flussquerung, wenn sie direkt an unpassierbaren Abhängen entlang fließen. Es handelt sich um Schmelzwasser von den vielen großen Gletschern an den Oberläufen. In den Monaten Juli und August kann der Wasserstand insbesondere nachmittags so hoch sein, dass eine Flussquerung unmöglich wird. Neben der reisenden Strömung spielt die Wassertemperatur von knapp über Null Grad eine wesentliche Rolle; die Beine werden nach kurzer Zeit gefühllos. Ist man mit Kamelen unterwegs, hat man eine gewisse Chance, dass die Flussdurchquerung auf deren Rücken gelingen könnte. Man muss hier auf die Erfahrung der Kameltreiber vertrauen.

Der pakistanische Teil des nordöstlichen Karakorum
(siehe Bild Nr 3 rechts und unten)

Der pakistanische Teil des nordöstlichen Karakorum (siehe Bild 3) umfasst den Braldu-Gletscher und seinen Abfluss, den North-Braldu mit seinen Seitentälern. Der Fluss heißt "North-Braldu" in Unterscheidung zu einem Abschnitt des Abflusses des Baltoro-Gletschers, der "South-Braldu" oder manchmal auch nur "Braldu" genannt wird. Es kommt häufig zu Verwechslungen aufgrund der Namensgleichheit. Das Einzugsgebiet des North-Braldu zählt zum abflusslosen Gebiet West-Chinas, denn der Fluss mündet in den Shaksgam, der wiederum ein Nebenfluss des Yarkand ist, der in den Wüsen Westchinas versickert. Zwischen dem North-Braldu und dem Shaksgam verläuft die Landesgrenze auf der kleinen Wasserscheide zwischen diesen beiden Flusssystemen. Die asiatische Hauptwasserscheide zwischen Indus und dem abflusslosen Zentralasien liegt westlich und südlich des Braldu-Tales

Beim Zugang von Westen aus dem Shimshal-Tal überquert des Wanderer den Shimshal-Pass (4745 m). Dort befinden sich die Sommerweiden für das Vieh des Dorfes Shimshal. Direkt südlich des Passes befinden sich die Almhütten von Shuwert, wo man im Sommer einen Teil der Bevölkerung aus Shimshal antrifft. Im Abstieg nach Südosten wird knapp 800 m tiefer der breite Talboden des North-Braldu erreicht. An dieser Stelle wendet sich der von Süden kommende Fluss um 90 Grad nach Osten, wo er nach ca. 20 km in den Shaksgam mündet. Dieser nach Osten und am Schluss nach Nordosten verlaufende Abschnitt weist zunächst einen breiten Talboden auf, der sich dann aber nach und nach verengt.

Im Jahr 1937 traf die Expedition von Eric Shipton in diesem Talabschnitt nach 3 1/2 Monaten der Erkundung des Karakorum erstmals wieder auf einen Menschen, einen Viehhirten aus Shimshal. Das Erstaunen über dieses Zusammentreffen war auf beiden Seiten gleichermaßen groß. Drei weitere Hirten stießen bald hinzu, und so dauerte es nicht lange, bis die Neuigkeit auch zu den Shimshali auf den Sommerweiden beidseits des Shimshal-Passes vorgedrungen war. Das Auftauchen der Europäer mit ihren Sherpas war für die Einheimischen eine Sensation. Man konnte sich zwar nur mit Gesten verständigen, das tat der Freude auf beiden Seiten aber keinen Abbruch. Die Briten verließen das Gebiet dann über den Shimshal-Pass nach Westen in Begleitung der Einheimischen, die von den Sommerweiden in ihr Dorf im Shimsha-Tal zurückkehrten.

Vom südöstlichen Fuß des Shimshal-Passes am Nord-Braldu wenden wir uns hier zunächst nach Süden zum Braldu-Gletscher, bevor wir zur Beschreibung des östlichen Gebietes und des Shaksgam-Tales kommen. Den Eindruck des wüstenhaften, menschenleeren Gebirgstales vermitteln die folgenden Bilder Nr. 4 bis 7:



(4) Blick vom Weideplatz Chikar am Nord-Braldu nach Südosten.
Der Talboden, der hier 1 km breit ist, liegt auf 3810 m Höhe.
Der Fluss fließt nach links in Richtung Shaksgam River.
Ein Einheimischer hat Brennholz von Büschen im Tal geholt und ist mit seinem Yak auf dem Rückweg zu den Almhütten von Shuwert am Shimshal-Pass.

(5) Blick von einem Aussichtspunkt oberhalb des Weideplatzes Chikar
am Nord-Braldu nach Süden
Rechts der Hangkante oberhalb der Bildmitte liegt die Zunge des Braldu-Gletschers.
Foto: Teharee Sheerazie, google.com

(6) Blick von einem Aussichtspunkt oberhalb des Weideplatzes Chikar am Nord-Braldu
nach Südwesten
Zu Füßen des Betrachters der Nebenfluss des North-Braldu,
der in der Nähe des Shimshal-Passes entspringt.
Foto: Teharee Sheerazie, google.com

9 km südlich von Chikar mündet von Südosten der Wesm-i-Dur in den Nord-Braldu (Bild Nr. 7). Durch dieses Tal kamen im Jahr 1937 die Teilnehmer von Shiptons Expedition herunter, nachdem sie das Tal des Skamri-Gletscher erkundet und vermessen hatten. Am Passübergang zwischen Skamri-Gletscher und Wesm-i-Dur-Gletscher verläuft heute die Grenze zwischen China und Pakistan. 1937 gehörte das gesamte, hier beschriebene Gebiet noch zum Einflussbereich des britischen Empire.

(7) Im Tal des Nord-Braldu nördlich der Einmündung des Tales des Wesm-i-Dur (von links)
Rechts blickt man bereits auf die mit Schutt bedeckte Zunge des Braldu-Gletschers.
Links der mit 6321 m in der Landkarte markierte unbenannte Gipfel westlich des Wesm-i-Dur.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de

Das Braldu-Tal verläuft ab dieser Stelle auf etwa 15 km Länge nach Südsüdost und wendet sich dann genau nach Süden. Der obere Bereich des Braldu-Gletschers ist ein weites Becken mit mehreren Seitenarmen (siehe Karte).

(8) Blick vom Braldu-Gletscher in 4650 m Höhe nach Süden
An dieser Stelle weitet sich das Tal zu einem weiten Gletscherbecken, in dem sich mehrere Seitenarme von Ost und West zum mächtigen Braldu-Gletscher vereinen.
Der Bobishgir (6350 m, in älteren Karten 6416 m, siehe Bild Nr. 9) am südlichen Rand
verbirgt sich hier noch teilweise in Wolken.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de

(9) Telefoto vom Braldu-Gletscher in 4650 m Höhe zum Bobishgir, 6350 m.
Der Bobishgir liegt auf der asiatischen Hauptwasserscheide zwischen Indus und Zentralasien. Jenseits des Berges liegt der Nobande-Sobande-Gletscher, der sein Schmelzwasser über den Dumord-River östlich von Askole an den Süd-Braldu (Baltoro) abgibt. Am rechten Bildrand ist über dem Schneegrat der Felsgipfel des Sim Brakk (6460 m) zu erkennen. Dieser Gipfel steht direkt südlich des Passes Skam La.
Foto:
Michael Beek, www.beek-pakistan.de

(10) Lagerplatz am Braldu-Gletscher in 4870 m Höhe mit Blick nach Südosten
An diesem Platz befindet sich in der Regel das letzte Lager vor dem Übergang
über den Lukpe La (5610 m) in das Gletscherbecken des Snow Lake.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden Bilder Nr. 11 bis 17 hat mir freundlicherweise Pierre Neyret zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich bei dem Autor sehr herzlich für diesen Vertrauensbeweis. Pierre Neyret hat einige Ski-Expeditionen in den zentralen Bereich des Karakorum um den Snow Lake durchgeführt.

(11) Rückblick aus ca. 5150 m Höhe vom Aufstieg zum Lukpe La (5610 m) nach Nordosten
Foto:
Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(12) Blick aus etwa 5350 m Höhe im Aufstieg zum Lukpa La (5610 m) nach Osten
Foto:
Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(13) Blick vom Lukpe La (5610 m) nach Nordosten
Über die Gipfel am Horizont verläuft die pakistanisch-chinesische Grenze.
Der Lukpa La ist der Passübergang zwischen Braldu-Gletscher und Snow Lake.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(14) Blick vom Lukpe La (5610 m) nach Osten
Foto:
Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(15) Blick vom Aufstieg vom Lukpe La zum Braldu Brakk (6140 m) nach Osten bis Süden
mit K2, Bobishgir und der Latok-Gruppe. Der Braldu Brakk liegt unmittlebar nördlich des Lukpa La
und ist über sanft geneigte Schneehänge relativ leicht zu ersteigen.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(16) Blick vom Gipfel des Braldu Brakk (6140 m) nach Osten
Auf diesem Foto überblickt man einen großen Teil des nordöstlichen Karakorum.
Der K2 und seine Trabanten sind allerdings von Wolken verhüllt.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(17) Blick vom Gipfel des Braldu Brakk (6140 m) nach Südosten
mit Bobishgir und Masherbrum (7821 m)
Dieses wunderbare Foto reicht hinüber bis zum markantesten Siebentausender am Baltoro-Gletscher.
Foto: Pierre Neyret, www.karakorum-ski-expédition.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die Region südlich (Nobande Sobande und Choktoi-Gletscher) und westlich des Braldu-Gletschers (Snow Lake) ist hier beschrieben.

 

Am Weideplatz Chikar (Bilder Nr. 4 bis 6) wendet sich der von Süden kommende Nord-Braldu nach Osten und mündet nach 22 km in den von Süden kommenden Shaksgam. Diesen Abschnitt des Tales zeigt das folgenden Bild:

(18) Blick von einem 5020 m hohen Gipfel südlich der Hochalm Shuvert
nach Osten ins untere Braldu-Ta
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Vor den schneebedeckten Bergen im Hintergrund verläuft das Tal des Shaksgam von rechts nach links. Die dortige Einmündung des Braldu zeigt Bild Nr. 21. Die beiden folgenden Bilder Nr. 19 + 20 sind auf der Winterweide Ghozkhun links unten entstanden. Auf dem Braldu-Shaksgam-Pass oberhalb der Bildmitte sind die Bilder Nr. 22 und 23 entstanden.
Foto: Roger Nix, flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Dort bewegt man sich zunächst im Bereich der Winterweiden der Shimshali, wo die Yaks und Ziegen auch noch in dieser Zeit noch Gräser finden, die am höher gelegenen Shimshal-Pass unter tiefem Schnee begraben sind. Die Hirten und ihre Tiere sind während des Winters meist vom Shimshal-Tal abgeschnitten, d.h. alles, was während der kalten Monate benötigt wird, muss bis zum Spätsommer hierher gebracht sein. Anton Reiser und seine Frau haben die folgenden beiden Fotos von ihrem Abstecher im Jahr 2015 in diesen nordöstlichsten Zipfel Pakistans kurz vor der chinesischen Grenze zur Verfügung gestellt:

(19) Blick aus dem unteren Braldu-Tal nach Westen
Foto: Anton Reiser

(20) Blick aus dem unteren Braldu-Tal nach Osten
Foto: Anton Reiser

Nach ca. 22 km entlang des Braldu erreicht man die Mündung des Nord-Braldu in den Shaksgam. Dem Wanderer blieb dabei das kalte und je nach Wasserstand evtl. gefährliche "Vergnügen" der Querungen von Nebenflüssen und des Nord-Braldu selbst nicht erspart.

Die folgenden Bilder Nr. 20 bis 25 vom unteren Braldu-Tal und vom unteren Shaksgam-Tal, die Michael Beek zur Verfügung gestellt hat, sind absolute Raritäten.

(21) Mündung des Nord-Braldu (vorne) in den Shaksgam
Der Shaksgam fließt auf dem Bild von rechts nach links und bildet auf ein kurzes Stück nach links die Grenze zwischen Pakistan und China. Bald aber wendet sich der Fluss nach Osten und mündet in den Yarkand. Der Berghang jenseits des Shaksgam befindet sich in China.
Foto:
Michael Beek, www.beek-pakistan.de

Nach rechts würde man die Grenze überschreiten, denn ab hier liegt das Shaksgam-Tal auf ganze Breite auf chinesischen Gebiet. Es wäre der Weg hinauf nach Südosten zum K2. Aber selbst, wenn es erlaubt wäre weiterzugehen, würde der Shaksgam bald zur Umkehr zwingen, denn der reißende Fluss strömt bald direkt an steilen Felswänden entlang, wo es keinen Pfad mehr gibt. Die Landesgrenze verläuft vom Standort von Bild Nr. 20 nach Süden den Bergkamm zwischen den beiden Tälern hinauf (siehe Landkarte). Dort, auf gut 5000 m Höhe, gibt es die theoretische Möglichkeit des Übergangs vom Tal des Nord-Braldu in das Tal des Shaksgam unter Umgehung der erwähnten natürlichen Sperre am Shaksgam.

(22) Am Pass auf der Landesgrenze südlich der Einmündung des Nord-Braldu in den Shaksgam:
Blick nach Westen in das Tal des Nord-Braldu.
Ganz links ist sogar der Disteghil Sar (7885 m) zu erkennen, der höchste Gipfel des Hispar Muztagh.
Foto:
Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth


Der chinesische Teil des nordöstlichen Karakorum

Der Standort von Bild Nr. 21 leitet über zum chinesischen Teil der hier beschriebenen Regiom, denn der Pass bietet auch einen hervorragenden Blick nach Südosten in das Tal des Shaksgam River:

(23) Am Pass auf der Landesgrenze südlich der Einmündung des Nord-Braldu in den Shaksgam:
Blick nach Südosten in das Tal des Shaksgam River.
Die Gipfel rechts verdecken den Blick auf den K2. Der Talgrund liegt 1500 m tiefer als der Standort.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

Wie auf dem vorstehenden Bild unschwer zu erkennen ist, fließt der Shaksgam auf dem breiten Talboden in Mäandern zwischen den Talwänden und erzwingt dort, wo er an die Abhänge stößt, entweder ein Ausweichen in die Hänge oder eine Querung des Flusses, die aber bei hohem Wasserstand oft nicht möglich ist. Die Begehung des Shaksgam-Tales stellt also - wie bereits eingangs auf dieser Seite geschildert - eine ernsthafte Herausforderung für den Wanderer dar, die schon bei der Planung berücksichtigt werden muss. Ein Scheitern einer Begehung wegen zu hohen Wasserstandes kann in den Monaten Juli und August nicht ausgeschlossen werden.

 

(zur Fortsetzung der Beschreibung)



(1) Blick von NO auf den nordöstlichen Karakorum (Google Earth)
Die Besucher des chinesischen Teils der Region kommen von Osten über den Aghil-Pass (links der linken unteren Bildecke) in das Shaksgam-Tal und folgen diesem flussabwärts (von links). Die Expeditionen zur Nordflanke des K2 (links oben) biegen in das Tal des Sarpo Laggo ein und gehen bis zum Rastplatz Sughet Jangal (3900 m), bevor sie in das Tal des K2-Gletschers aufsteigen.



(2) Blick von OSO auf den nordöstlichen Karakorum (Google Earth)
Nur in den Sommermonaten trifft man in dieser Region des Karakorum auf Menschen - wenn überhaupt. Falls ja, so sind es Teilnehmer an Expeditionen zur Nordflanke des K2, die sich aber nur im untersten Bereich dieses Bildes bewegen - vom Shaksgam-Tal nach links bis zum Rastplatz Sughet Jangal und von dort ins Tal des K2-Gletschers. Im Bereich des unteren Shaksgam-Tales, des Sarpo Laggo-Gletschers und des Skamri-Gletschers hingegen wird man in aller regel niemand antreffen.



(3) Blick von NW auf den nordöstlichen Karakorum (Google Earth)
Der pakistanische Teil der Region wird in der Regel über den Shimshal-Pass (außerhalb der rechten unteren Bildecke) erreicht. Am Shimshal-Pass liegen die Sommerweiden für das Vieh der Bewohner Shimshals. In den Sommermonaten trifft man dort die Viehhirten mit ihren Familien an. Hin und wieder gehen auch einige der Einheimischen bis hinunter ins Braldu-Tal. Fast alle Trekker kehren aber bereits am Shimshal-Pass um. Nur sehr selten gehen Trekking-Gruppen nach Süden zum Braldu-Gletscher und von dort weiter hinüber zum Snow Lake. Das Tal des North-Braldu hinunter in Richtung Shaksgam und chinesischer Grenze (nach links) geht so gut wie niemand.

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(Fortsetzung der Beschreibung des chinesischen Teils des nordöstlichen Karakorum)



(24) Blick aus dem unteren Shaksgam-Tal in ca. 3475 m Höhe flussaufwärts
Foto:
Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

(25) Blick vom südwestlichen Hang des unteren Shaksgam-Tales nach Norden
Hier musste in den Talhang ausgewichen werden, um eine kalte Flussquerung zu vermeiden.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de

(26) Blick vom unteren Shakgsgam-Tal in ca. 3700 m Höhe nach Süden
zum Skyang Kangri und K2
Auch hier wird wieder der Gegensatz zwischen wüstenhaftem Tal und schneeweißen Bergen deutlich.
Die hier sichtbare Region der hohen Berge zwischen Shksgam und Baltoro-Gletscher
ist hier beschrieben.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

Etwa 10 km weiter südöstlich wird die Einmündung des Sarpo Laggo in den Shaksgam erreicht. An diesem Punkt des Tales treffen die Expeditionen von Südosten her ein, die über den Aghil-Pass ins Shakgsgam-Tal gekommen sind und den K2 zum Ziel haben und hier den zweithöchsten Berg der Erde überhaupt erstmals zu Gesicht bekommen:

(27) Blick nach Süden zum K2 von der Landspitze oberhalb der Einmündung des Sarpo Laggo
So sieht der vom Aghil-Pass gekommene Bergsteiger zum ersten Mal den zweithöchsten Berg der Erde.
Auch der Boden des unteren Sarpo Laggo-Tales ist breit und eben und von dem mäandernden Flusslauf geprägt. Vom noch 6 km entfernten Lagerplatz Sughet Jangal in Bildmitte sind die folgenden beiden Aufnahmen gemacht.
(bitte vergleichen Sie auch mit dem obigen Bild Nr. 1)
Foto: Roger Nix, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

(28) Rückblick von einem Standort oberhalb vom Lagerplatz Sughet Jangal (3900 m)
nach Norden zum Shaksgam-Tal
In dem Einschnitt im Vordergrund fließt der K2-River,
dessen Überquerung nachmittags schwierig sein kann.
Foto: Roger Nix, www.flickr.com

Vom Standort oberhalb des Lagerplatzes Sughet Jangal gewinnt man den Überblick über den Zugang zu den beiden Tälern der Gletscher Sarpo Laggo und Skamri. Der Skamri-Gletscher ist auch mit den Namen "Insgaiti-Gletscher" oder "Crevasse-Gletscher" bekannt. Die Kamele von Yikhil gehen nicht weiter als bis hierher. Wer in die Täler zu den Gletschern vorstoßen will, muss sein Gepäck auf den eigenen Rücken nehmen, es sei denn, er konnte Träger für diese Aufgabe anmieten.

(29) Blick von einem Standort oberhalb von Sughet Jangal (3900 m)
auf die Vereinigung der Täler des Sarpo Laggo und des Skamri
(bitte vergleichen Sie auch mit dem obigen Bild Nr. 1)
Foto: Roger Nix, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nach der Erkundung dieser Täler und Gletscher durch die Briten im Jahr 1937 hat es fast keine Begehungen mehr gegeben. Wer sich heute dort aufhält, darf sich getrost zu den ganz wenigen Menschen zählen, die jemals dorthin vorgestoßen sind. Man wird dort niemandem begegnen. Diese absolute Einsamkeit mahnt aber auch zur Vorsicht, denn bei einem Unfall ist man auf sich selbst gestellt.

Am Punkt der Vereinigung besteht die Sicht in beide Täler, d.h. nach Westen in das Skamri-Tal (Bild Nr. 30 und 31) und nach Südwesten in das Sarpo Laggo-Tal (Bild Nr. 32):

(30) Blick nach Westen in das Tal des Skamri-Gletschers
mit dem gleichnamigen Gipfel Skamri (6745 m)

Jenseits des Skamri liegt der Nobande Sobande-Gletscher, dessen Beschreibung Sie hier finden.
(bitte vergleichen Sie auch mit dem obigen Bild Nr. 2)
Foto: Jaj Ramji, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Geht der Wanderer etwas weiter nach Südwesten kommt auch der einzige Siebentausender des Gebietes The Crown (7295 m) nördlich des Skamri-Gletschers ins Blickfeld:

(31) Blick vom Südrand des Sarpo Laggo-Tales nach Westen zum Skamri-Gletscher
und dem Siebentausender The Crown (7295 m)

Foto: Roger Nix, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Westlich des Crown mündet der Crown-Gletscher, über den die Briten 1937 weiter nach Nordwesten ins Tal des Wesm-i-Dur und weiter zum Tal des Nord-Braldu gingen (vergl. Bild Nr. 7). Leider verfüge ich z.Zt. über kein Bild von diesen Gletschern, so dass wir uns dem Sarpo Laggo-Gletscher zuwenden, den Michael Beek begangen hat.

(32) Blick vom Südrand des Sarpo Laggo-Tales nach Südwesten zum Sarpo Laggo-Gletscher
(es ist derselbe Standort wie bei Bild Nr. 31)
Am Südrand des Gletschers ist der Thyor mit 6735 m der höchste Berg.
Foto: Roger Nix, www.flickr.com; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die südlich des Sarpo Laggo-Gletschers gelegenen Berge grenzen an die Region des Baltoro-Gletschers. Auch hier verläuft die asiatische Hauptwasserscheide zwischen dem Indus (Baltoro-Gletscher) und dem abflusslosen Zentralasien (Sarpo-Laggo-Gletscher). Vom Sarpo Laggo-Gletscher führen drei Passübergänge hinüber zum Baltoro-Gletscher: Moni-Pass (5584 m), East-Muztagh-Pass (5389 m) und der Sarpo-Laggo-Pass (5704 m) ganz im Westen. Die Briten kamen im Jahr 1937 vom Baltoro-Gletscher über den Trango-Gletscher zum Sarpo-Laggo-Pass. Unser Bildautor Michael Beek ging vom Sarpo Laggo-Gletscher über den Moni-Gletscher hinauf zum Moni-Pass direkt unterhalb des Muztagh Tower.

Auch die folgenden Bilder Nr. 33 bis 41 vom Sarpo Laggo-Gletscher und vom Moni-Gletscher, die Michael Beek zur Verfügung gestellt hat, sind absolute Raritäten.

(33) Blick von der Einmündung des South-Chongtar-Gletschers in 4430 m Höhe
nach Süden zum Moni-Peak (6462 m) und zur Spitze des Muztagh Tower (7284 m)
Der Moni-Pass liegt zwischen Moni Peak und Muztagh Tower.
Der South-Chongtar-Gletscher kommt in einem weiten Bogen von der Nordwestflanke des K2 herunter.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

Vor dem Moni-Gletscher, dem nächsten, von Süden einmündende Gletscher, geht der Blick den gesamten Sarpo Laggo-Gletscher hinauf bis zu seinem oberen Ende am Sarpo Laggo-Pass:

(34) In 4525 m Höhe vor der Einmündung des Moni-Gletschers nach Südwesten
bis zum oberen Ende des Sarpo-Laggo-Gletschers
Foto:
Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Moni-Gletscher führt in einem weiten Linksbogen hinauf zum Moni-Pass an der Grenze zu Pakistan.
Von seinem unteren Bereich kommen die höchsten Gipfel nördlich des Sarpo-Laggo-Gletschers in Sicht. u.a. der Siebentausender Karpo-Go (auch "Chiring" genannt):

(35) Blick vom unteren Moni-Gletscher nach Nordwesten zum Karpo-Go (7038 m)
Foto:
Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Karpo-Go wurde erstmals im Jahr 1994 bestiegen. Einen Blick vom Gipfel des K2 nach Westen auf diese Berge finden Sie hier.

Wendet man sich vom vorherigen Standort nach Süden, so beherrscht der imposante Gipfel des Thyor die Szenerie:

(36) Blick vom unteren Moni-Gletscher nach Süden zum Thyor (6735 m)
Dieser Gipfel war auch schon auf den Bildern Nr. 27 und 32 zu sehen.
Foto:
Michael Beek, www.beek-pakistan.de

Links des Thyor wendet sich der Moni-Gletscher nach Osten. Von diesem Punkt aus hat man die folgende Sicht auf die Berge nördlich des Sarpo-Laggo-Gletschers:

(37) Rückblick den Moni-Gletscher hinab auf die Berge nördlich des Sarpo-Laggo-Gletschers
Hier ist jetzt auch der zweithöchste Berg, der Changtok (6972 m) zu sehen.
Foto:
Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

Vielleicht gönnt sich der Trekker auch gar nicht mehr den Blick zurück, denn voraus steht der mächtige und hier alles überragende Muztagh Tower (7284 m), der erstmals im Jahr 1956 bestiegen wurde:

(38) Blick vom Moni-Gletscher in 5170 m Höhe nach Südosten zum Muztagh Tower (7284 m)
Schon auf Bild Nr. 15 war die Spitze des Muztagh Tower zu sehen gewesen.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de

 Der Trekker nähert sich nun dem Moni-Pass, über dem der noch höhere Gipfel des Skil Brum (7430 m), ein "Trabant" des K2, auftaucht:

(39) Blick vom Moni-Gletscher über den Moni-Pass (5584 m) hinweg zum Skil Brum (7430 m)
Foto:
Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

Der Skil Brum wurde erstmals im Jahr 1957 bestiegen von zwei der vier Erstbesteiger des Broad Peak.

Am Moni-Pass (5584 m) steht man auf der Grenze zwischen China und Pakistan. Jenseits des Passes geht es über den Younghusband-Gletscher hinunter zum Baltoro-Gletscher.

Am Pass kommt auch der Nachbar des Skil Brum, der Praqpa Ri (7150 m) und weit draußen die Chogolisa (7668 m) in den Blick. Beherrschend ist natürlich aber der unmittelbare Nachbar, der Muztagh Tower.

(40) Blick vom Moni-Pass (5584 m) nach Südosten zum Praqpa Ri (7150 m)
und auf den Younghusband-Gletscher, der zum Baltoro-Gletscher fließt.
Von einem Standort etwas weiter links wäre auch die Chogolisa im Blick.
Foto: Michael Beek, www.beek-pakistan.de; Beschriftung: Günter Seyfferth

(41) Blick vom Moni-Pass steil hinauf zum Muztagh Tower (7284 m)
Foto:
Michael Beek, www.beek-pakistan.de

 

Anmerkung zum Gedanken des illegalen Grenzübertritts: Da die beschriebene Region absolut unbewohnt ist und die Grenze zwischen China und Pakistan hier natürlich nicht bewacht wird, könnte der Gedanke des illegalen Grenzübertritts aufkommen. Es muss aber bedacht werden, dass die spätere reguläre Ausreise voraussetzt, dass im Reisepass die reguläre Einreise bestätigt ist. Dieser Nachweis kann auch schon an Checkpoints vor dem endgültigen Verlassen des Landes zu führen sein. Wer über einen Grenzpass China oder Pakistan betritt, hat diese notwendige Bestätigung natürlich nicht in seinen Papieren! Weitere Gedankenspiele überlasse ich denjenigen, welche Reiseabsichten hegen. Gesagt sei aber, dass eine Entdeckung des illegalen Grenzübertritts nie ganz ausgeschlossen werden kann.

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