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Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)
Mount Everest,
K2, Kanchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga
Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere
Trashi Labtsa
(5755 m), Khumbu-Rolwaling
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| Talorte: |
Ostseite: Thame, 3800 m;
Thengpo 4320 m (Almhütten)
Westseite: Beding, 3695 m; Na, 4185 m |
| Höhenunterschiede: |
von Thengpo: 1435 m
von Na: 1570 m |
| Merkmale: |
Mehrere
Zeltlager erforderlich, auch wegen der Höhenanpassung.
Ostseite: zunächst Almmatten, dann Moränengelände, ab ca. 5000 m
immer steiler werdende Geröllhänge, unterhalb des Eisbruchs extrem große
Steinschlaggefahr (!), Passgletscher.
Westseite: Bis zum Gletschersee Tsho Rolpa leicht zu gehen. Ab Kabug
erzwingen die Moränen eines Seitengletschers einen
Aufstieg am südlichen Talrand bis auf ca. 300 m oberhalb des
Trakarding-Gletschers. Von dort führt der Weg über schwierige
Moränen hinunter auf den
Gletscher selbst. Ab hier extrem verworfene Gletscheroberfläche mit
viel Geröll. Schwierige Orientierung. Dann steiler felsiger Hang
und Geröll im Bereich der ehemaligen Zunge des stark
abgeschmolzenen Drolambao-Gletschers. Fortsetzung über das Eis des
Drolambao-Gletschers und zuletzt steil über den Passgletscher
(Spalten!) zum Pass. |
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Rückblick vom Ostende des
Trakarding-Gletschers mit Chukyima Go und Gaurisankar
Photo: Steve.mandi,
flickr.com
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Aufstieg vom Trakarding-Gletscher zum
Drolambao-Gletscher
Photo: Luc
in Nepal, picasaweb.google.com
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Vor dem Drolambao-Gletscher
mit Tengi Ragi Tau (6938 m)
Photo: Betty,
picasaweb.google.com
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Auf dem Drolambao-Gletscher
Photo: Betty,
picasaweb.google.com
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Trashi Labtsa vom Drolambao-Gletscher
Photo: Betty,
picasaweb.google.com
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Trashi Labtsa zum Dragkar Go (6793 m) und
Drolambao-Gletscher
Photo: Klaus
Dierks
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Ausschnitt aus den Karten Khumbu-Himal
1:50.000 und Rolwaling 1:50.000,
Nepal-Kartenwerk der Arbeitsgemeinschaft für vergleichende
Hochgebirgsforschung Nr. 2 und 4
Die Karten sind im Buchhandel erhältlich. Die Wiedergabe des
Kartenausschnitts (Bildmontage aus beiden Karten: Seyfferth)
erfolgt mit freundlicher
Genehmigung durch die Arbeitsgemeinschaft.
Information: www.hochgebirgsforschung.de
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Trashi Labtsa zum Lagerplatz an der
Felswand
und zum P 6550 + P 6180
Photo: Bunglebop,
flickr.com
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Trashi Labtsa zum Kangtega, Kyashar,
Kusum Kanguru, Kangde Ri und Tengkangboche
Photo: Bunglebop,
flickr.com
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Trashi Labtsa von Osten mit
Steinschlagzone
und Gletscherbruch
Photo: Betty,
picasaweb.google.com
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Panorama Ost vom Gipfel des Parchamo (6272
m)
Photos: Betty,
picasaweb.google.com, Fotomontage und Beschriftung: Seyfferth
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| Der Trashi Labtsa verbindet das
Khumbu-Gebiet mit dem Rolwaling-Tal. Der Pass ist einer der
gefährlichsten Übergänge in Nepal. Auf der Ostrampe ist der Steinschlag
unterhalb des Tengi Ragi Tau gefürchtet, auf der Westrampe die Begehung
des wilden Trakarding-Gletschers sowie des ausgeaperten Bereichs der
ehemaligen Zunge des Drolambao-Gletschers. Die Überschreitung des Trashi
Labtsa zählt also zu den ganz großen Unternehmungen im Trekking-Bereich.
Bei viel Neuschnee kann die Überschreitung unmöglich sein (Lawinen!). Wegen der großen
Höhenunterschiede muss ein besonderes Augenmerk auf die
Höhenanpassung gelegt werden. Der noch nicht
höhenangepasste Trekker sollte vom Talort bis zum Pass 4 bis 5 Tage
einrechnen oder vorher eine andere Akklimatisationstour machen, z.B. im
Rolwaling auf den Yalung Ri (5630 m). Die
meisten Überschreitungen erfolgen vom Rolwaling-Tal in Richtung Khumbu. Bis
nach Kabug (Zeltplatz) auf der Südseite des Tsho Rolpa steigt der Weg nur
leicht an. Kurz hinter Kabug erzwingen die vom südlichen Seitental
hereinkommenden Moränen einen steilen Anstieg bis etwa 300 m oberhalb des
Trakarding-Gletschers. Von dort geht es hinunter auf eine ebene grasige
Fläche, weiter über die Seitenmoräne des Trakarding-Gletschers und
schließlich hinunter auf den Gletscher selbst. Der Weiterweg bleibt sehr
mühsam über den wild zerklüfteten und mit viel Geröll bedeckten
Gletscher. Diese Passage bis zum oberen Ende des Gletschers ist nicht
ungefährlich. Der vorstehend beschriebene Teil der Route ist auf den
ersten Foto zu erahnen. ( Der Weg entlang des Nordrandes des Trakarding-Gletschers
wird allgemein nicht empfohlen.) Nun schwenkt die Route nach Nordosten
hinauf zum Drolambao-Gletscher, der früher direkt in den
Trakarding-Gletscher überging. Jetzt geht der Aufstieg zunächst über
steile Felsen und Geröll, bis auf etwa 5250 m schließlich der Gletscher
betreten wird. Man folgt dem östlichen Rand des Gletschers, bis man
direkt am Fuß des Tengi Ragi Tau (6938 m) angelangt ist. Von dort geht es
im rechten Winkel noch Osten über den steilen Passgletscher hinauf zur felsigen Passhöhe. Am
Pass wird in der Regel übernachtet, aber nicht auf der Passhöhe selbst,
sondern etwa 100 m tiefer im Osten direkt an der überhängenden Felswand
des Tengi Ragi Tau. Wegen der Gefahr von Steinschlag sollte nicht auf der
ebenen Fläche davor gezeltet werden. Von diesem Lager aus kann der
Parchamo (6272 m) bestiegen werden. Von dort besteht gute Sicht auf
Everest, Lhotse, Makalu, Kangtega, Kyashar, Kusum Kanguru, Kongde Ri und Tengkangboche sowie auf den gegenüber stehenden Tengi Ragi Tau. Im
Abstieg nach Osten ist zunächst ein kleiner Gletscherbruch zu
bewältigen, bevor man ein stark steinschlaggefährdetes steiles
Geröllfeld betritt. Hier ist aus Sicherheitsgründen große Eile
angesagt, bis man die flachere Zone des Moränengeländes erreicht hat.
Der Weiterweg zur Alm Thengpo und nach Thame ist dann eine
Genusswanderung. Einen Tourenbericht mit
Fotos
finden Sie hier
und hier
und hier.
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Viele weitere Bilder finden Sie
hier. (more photos)
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