Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)
Mount Everest,
K2, Kanchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga
Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere

Manaslu: Geschichte +
Literatur
Vorbemerkung: Die Geschichte der Achttausender wird hier nur
stichwortartig und beschränkt auf die wichtigsten Erkundungen und Besteigungen
wiedergegeben. Dazu zählen die wichtigen Besteigungsversuche vor der
Erstbesteigung, die Erstbesteigung selbst, die Erschließung neuer und
anspruchsvoller Routen sowie einige weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung.
In der jeweils genannten Literatur sind die Ereignisse in
ausführlicher Form beschrieben. Es ist nicht möglich, auf alle Besteigungen und
Besteigungsversuche einzugehen, zumal die Berge heutzutage von einem
Massenansturm überrannt werden.
1. Bestimmte Ereignisse und Literatur
| Jahr |
Ereignis |
Literatur |
| 1952 |
Japanische Erkundungsexpedition
unter Leitung von K. Imanishi
Bei der Erkundung der West- und Nordflanke erkannte man
sehr schnell, dass hier keine Aussicht auf Erfolg war. Es war schließlich
schon November, als man den Manaslu-Gletscher von Sama her erkundete und
hier eine Möglichkeit der Besteigung über den Naike-Col und den
Nordsattel erkannte. |
| M.- Takagi |
Manaslu 8125 m
Japanische Expeditionen 1952 und 1953
Berge der Welt, Band 9, 1954
Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung
Seite 59 - 62
Antiquariat |
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| 1953 |
Zweite japanische Expedition
unter Leitung von Y. Mita
Aufstieg von Osten (Sama) entlang des Nordrandes des
Manaslu-Gletschers, über den Naike-Col und den Nordsattel. Abbruch auf
dem Plateau auf 7750 m wegen unzureichender Versorgung der Lager. Man
hatte die Entfernungen unterschätzt. |
| M.- Takagi |
Manaslu 8125 m
Japanische Expeditionen 1952 und 1953
Berge der Welt, Band 9, 1954
Schweizerische Stiftung für Alpine Forschungen
Seite 63 - 66
Antiquariat |
|
| 1954 |
Dritte japanische Expedition
unter Leitung von Y. Hotta
Die Bewohner von Sama vertrieben die Japaner mit der
Begründung, im Vorjahr sei der Berg von den Japanern entheiligt worden. |
| Yuko Maki |
Manaslu 1952 - 1956
Berge der Welt, Band 12, 1958/59
Schweizerische Stiftung für Alpine Forschungen
Seite 185
Antiquariat |
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| 1955 |
Japanische Erkundung, nachdem
der Zwischenfall von 1954 in Sama mit der Regierung bereinigt worden war.
Man kam bis zum Plateau. |
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| 1956 |
Vierte japanische Expedition
unter Leitung von Yuko Maki.
Erstbesteigung am 9. Mai durch Toshio Imanishi und
Gyaltsen Norbu entlang des Nordrandes des Manaslu-Gletschers, über den
Naike-Col, den Nordsattel und das Plateau. Es wurde künstl. Sauerstoff
verwendet. Am 11. Mai gelingt Kiichiro Kato und Minoru Higeta die zweite
Besteigung. |
| Toshio Imanishi |
Manaslu 1952 - 1956, Mit der
Gipfel-Seilschaft
Berge der Welt, Band 12, 1958/59
Schweizerische Stiftung für Alpine Forschungen
Seite 188 - 198
Antiquariat |
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| 1971 |
Japanische Expedition unter
Leitung von Akira Takahashi.
Dritte Besteigung am 17. Mai über die Nordwestflanke
und den Westgrat durch K. Kohara und M. Tanaka. |
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| 1972 |
Österreichische Expedition
unter Leitung von Wolfgang Nairz.
Vierte Besteigung durch Reinhold Messner am 25. April
über die Südwestflanke ohne künstl. Sauerstoff. Franz Jäger und Andi
Schlick kommen im Schneesturm auf dem Plateau ums Leben. |
| Reinhold Messner |
Sturm am Manaslu
Droemersche Verlagsanstalt, München, 1985
168 Seiten, Taschenbuch, s/w- und Farbfotos
Antiquariat |
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| 1972 |
15 Teilnehmer einer
südkoreanischen Expedition kommen in einer Lawine auf der Normalroute ums
Leben. |
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| 1983/84 |
Polnische Expedition unter
Leitung von Lech Korniszewski
Am 12. Jan. gelingt Maciej Berbeka und Ryszard Gajewski
die erste Winterbesteigung des Manaslu über die Südwestflanke
(Messner-Route). |
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| 1984 |
Polnische-schweizerische
Expedition unter Leitung von Janusz Kulis
Erstbegehung des Südgrates/Südostwand |
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| 1985 |
Österreichische Expedition
unter Leitung von Wilfried Studer
Erstbegehung des Ostgrates. |
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| 1991 |
Einer ukrainischen Expedition
unter Leitung von Vladimir Shumichin gelingt die erste Überschreitung des
Manaslu. Der Aufstieg erfolgte über den Südgrat und den oberen Teil der
Ostflanke, der Abstieg über die Normalroute in der Nordostflanke. |
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