Kalindi Khal

Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

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Kalindi Khal (5947 m), Garhwal

30°55'03" N, 79°16'56" E

  Die Beschreibung der Region mit Landkarte finden Sie  hier.

 Bitte öffnen Sie die folgenden Bilder mit einem Klick im Großformat; dort sind die Beschriftungen gut lesbar
- und die großen Bilder wirken natürlich viel beeindruckender!

Es ist vermerkt, wo keine größere Bildversion hinterlegt ist.

A. Übersicht

(1) Ausschnitt aus der Karte "Garhwal-Himalaya-West" 1:150.000 der Schweizerischen Stiftung für alpine Forschung
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Bestellung hier.

Der Kalindi Khal verbindet das Gangotri-Tal im Westen mit dem Saraswati-Tal im Osten. Wäre die Route nicht eine schwierige Hochgebirgswanderung mit weiten Gletscherbegehungen, so könnte der Pass für die Hindu-Pilger die Verbindung zwischen den berühmten beiden Pilgerorten Gangotri und Badrinath darstellen; so bleibt der Pass aber nur erfahrenen Gletschergehern vorbehalten, die außerdem eine gute Anpassung an die große Höhe brauchen. Der Pass wird in aller Regel von Westen nach Osten überschritten.

Die Höhepunkte liegen entlang der Route auf dem Chaturangi-Gletscher und auf dem Pass selbst. Bei dieser Tour gilt im besonderem Maße: der Weg ist das Ziel - also nicht nur der Pass. Dieser Umstand ist für mich Anlass, bei der Präsentation mit Bildern fast die gesamte Route zu berücksichtigen und nicht nur den engeren Bereich des Passübergangs. Insofern ist diese Seite auch eine detailliertere Ergänzung der Beschreibung des betreffenden Teils der Region des Garhwal West auf der gleichnamigen Seite.

Von Gangotri führt ein einfacher Talweg nach Gaumukh. Hier entspringt am Gletschertor des Gangotri-Gletschers der Ganges. Der Gangotri-Gletscher wird an seiner östlichen Seite erstiegen, wobei hier fast nur das Geröll an der Gletscheroberfläche sichtbar ist. Vor den ersten größeren Hindernissen aus schwarzem Eis wird die Moräne nach links hinauf zum phantastischen Lagerplatz Nandaban gegenüber dem "Matterhorn des Himalaya", dem Shivling erstiegen (Bild Nr. 2). Die Trekking-Route führt von Nandanban zunächst hinter der südlichen Moräne des Chaturangi Bamak unter der Nordwand des Bhagirathi II entlang, bis man auf den kurzen, von Süden einmündenden Vasuki-Gletscher stößt. Hier beherrschen rechts voraus der Chandra Parbat (6728 m, Erstbesteigung 1938) und der direkt über dem Vasuki-Tal aufragende Vasuki Parbat (6792 m, Erstbesteigung 1973) das Bild. Die Querung des Vasuki-Gletschers ist heikel. Zunächst geht es durch das Geröll der Seitenmoräne steil nach unten und nach der mühsamen Gletscherquerung jenseits durch eine Felswand steil hinauf zur Ebene mit dem Lagerplatz Vasuki in 4930 m Höhe. Von hier besteht eine gute Aussicht auf die umliegenden Gipfel.

Der Weiterweg führt wiederum auf der Südmoräne des Chaturangi-Gletschers weiter nach Osten, bis man auf das von der Nordwand des Satopanth (7075 m, Erstbesteigung 1947) herunterkommende Seitental des West-Satopanth-Gletschers stößt. (Achtung: Dieser Gletscher ist nicht zu verwechseln

mit dem Satopanth-Gletscher östlich des Chaukhamba!) Hier erfordert zunächst der Abstieg durch das Geröll der Seitenmoräne sowie die Überquerung des Seitengletschers die Aufmerksamkeit. Vom Gletscher aus zieht dann aber die Nordwand des Satopanth die Blicke auf sich. Jenseits des Seitengletschers, am Fuß des Nordgrates des Satopanth liegt der Lagerplatz Khada Patthar (bitte nicht mit Kala Pattar am Mount Everest verwechseln) auf etwa 5150 m Höhe. Hier findet man das letzte Grün, bevor es endgültig nur noch Fels und Eis gibt.

Von Khada Patthar wird der Weiterweg sehr mühsam. Es geht hinunter zum Zusammenfluss des Suralaya-Gletschers mit dem Chaturangi-Gletscher. Hügel aus Eis und Schotter sowie Gletscherseen stellen ein Labyrinth dar, in dem es nicht einfach ist, einen möglichen, wenn auch immer beschwerlichen Weg zu finden. Dennoch sollte man nicht versäumen, nach rechts auf den Satopanth mit seiner fast senkrechten Ostwand zu schauen. Wenn schließlich die Mittelmoräne des Chaturangi-Gletschers auf Höhe des Chandra Parbat erreicht ist, wird das Gehen wieder etwas einfacher, wenn auch mühsam in dem groben Geröll. Bald nimmt links ein steiler Hängegletscher den Blick gefangen, dann öffnet sich rechts das Tal des Seta-Gletschers. Ab hier führt der Weiterweg zum Kalindi Khal nach Nordosten, meist im Schotter einer Mittelmoräne des Kalindi-Gletschers. Wer lieber auf dem Eis geht, kann auch dies tun, denn ab hier ist der Gletscher relativ eben. In der Nähe eines Eisbruchs wird auf ca. 5670 m auf der Mittelmoräne kampiert. Vor dem Eisbruch führt ein kleiner Seitengletscher nach Osten steiler hinauf zum Pass. Achtung: Hier lauern die ersten, manchmal von Schnee zugedeckten Spalten; das Gehen am Sicherungsseil ist dringend anzuraten. Am Pass öffnet sich genau voraus die Sicht auf den Kamet. Die Besteigung des nahen Passgipfels (6102 m) bedeutet ausgesetzte Blockkletterei.

Der Abstieg vom Pass führt über den nur mäßig abfallenden Arwa-Gletscher, wo aber trotz der Einfachheit der Begehung immer auf Spalten geachtet werden muss. Der Weg geht weiter über Moränengelände bis zu dem weiten Talboden Arwa Tal auf etwa 4800 m Höhe, wo mehrere Seitentäler einmünden. Es sind mehrfach Wildbäche zu queren, was bei starker Wasserführung infolge höherer Temperaturen am Nachmittag durchaus spannend werden kann. Durch die sich ständig ändernden Bachläufe gibt es keinen festen Weg; man muss letztlich am Südrand des Talbodens das südliche Ufer des Arwa gewinnen, dem man auf dieser Seite bis Ghastoli folgt. Ab Ghastoli führt ein breiter Talweg nach Badrinath.

Da die Route nur in der Richtung von Ost nach West gegangen wird (zumindest sind mir keine anderen Berichte bekannt),
sind die Bilder in dieser Reihenfolge geordnet.
Die Bildfolge beginnt am Lagerplatz Nandaban und endet mit dem Erreichen des Arwa-Tales.

B. Vom Gangotri-Gletscher zum Kalindi Khal

Die Bildfolge beginnt mit der Sicht vom Rastplatz Nandaban über dem Gangotri-Gletscher zum Shivling.
Diese Blicke nach Westen bis Südwesten dürfen - ohne zu übertreiben - zu den schönsten im ganzen Himalaya gezählt werden.

(2) Blick vom Lagerplatz Nandanban (4450 m) nach Westen zum Shivling (6543 m)

Schon im Anmarsch von Gaumukh hat der Shivling die Blicke auf sich gezogen. Hier, von Nandanban, präsentiert er sich mit seiner kühnsten Silhouette.
Alle seine Grate sind schon erklettert worden. Der Gipfel wurde erstmals 1974 über den hier nicht sichtbaren Westgrat erreicht.
Zwischen Nandanban und dem Shivling liegt der Gangotri-Gletscher, der hier aber nicht sichtbar ist, da er ca. 100 m tiefer liegt, als der Rastplatz.

Foto: Steynard, flickr.com, Sept. 2014; Beschriftung: Günter Seyfferth

(3) Blick vom Lagerplatz Nandanban (4450 m) nach Südwesten mit Kedar Dome (6831 m), Kedarnath (6940 m) und Shivling (6543 m)

Foto: Steynard, flickr.com, Sept. 2014; Beschriftung: Günter Seyfferth

Vom Rand des Lagerplatzes über dem Gangotri-Gletscher sieht man auch die Sechstausender Khahrchakund und Kedar Dome:

(4) Blick von Nandanban (4450 m) nach Süden zum Kharchakund (6612 m), Kedar Dome (6831 m) und Kedarnath (6940 m)

Der Kedar Dome ist der nordöstliche Vorgipfel des Kedarnath (6940 m). Ein mächtiger Gletscher bedeckt die Nordflanke der beiden Gipfel.
Im Vordergrund verläuft der 30 km lange Gangotri-Gletscher, der Eis im mittleren und unteren Bereich unter Geröll verborgen bleibt.

Foto: Steynard, flickr.com, Sept. 2014; Beschriftung: Günter Seyfferth

Zunächst verläuft die Route nach Osten im Bereich der südlichen Randmoräne des Chaturangi Bamak.

(5) Blick vom Weg zwischen Nandaban und dem Vasuki-Camp nach Osten

Der Weg verläuft hinter oder auf der südlichen Moräne des Chaturangi Bamak.r> Voraus verschließt die Moräne des von Süden einmündenden Vasuki-Gletschers das Seitental.
LiLinks sieht man den P 6393, rechts den Chandra Parbat (6728 m).

Foto: Manmeet Malhi, Juni 2010

Von der Moräne kommt man in den Genuss des herrlichen Rückblicks nach Westen zum Shivling und den Gipfeln nördlich des Shivling:

(6) Rückblick aus ca. 4800 m Höhe auf der Moräne des Chaturangi-Gletschers nach Westen
mit Shivling (6543 m), Bhrigupanth (6772 m) und den Gipfeln der Manda-Kette

Aus dieser höheren Position im Vergleich zu Bild Nr. 2 entdeckt man, dass es sich bei den Bergen rechts des Shivling
um die Gipfel von 2 hintereinander liegenden Bergketten handelt. Diese Bergkettten beginnen am Bhrigupanth (6772 m),
der 6 km westlich des Shivling steht. Zwischen den beiden Gipfelketten liegt der Bhrigupanth Bamak.
Von Nandaban blickt man gegen die östliche Bergkette und sieht von der westlichen Bergkette nur den 6510 m hohen nördlichen Gipfel.
Jetzt tauchen aber auch die anderen Gipfel der westlichen Bergkette mit dem Manda (6568 m) auf.

Der Standort auf dem Kamm der Moräne liegt etwa 100 m über dem Eis des Chaturangi Bamak.

Foto: Steynard, flickr.com, Sept. 2014; Beschriftung: Günter Seyfferth

5 km östlich von Nandanban mündet von Süden das Tal zwischen den Bhagirathi-Gipfeln und dem Vasuki Parbat:

(7) Blick aus ca. 4850 m Höhe auf der Moräne des Chaturangi Bamak nach Süden
mit Vasuki Parbat (6792 m) und Bhagirathi Parbat I (6857 m)

In der Mitte dieses Seitentals liegt die Moräne, die einst zwei Gletscher voneinder getrennt hat.
Jetzt gibt es hier nur noch den Gletscher östlich (links) der Moräne; siehe Bild Nr. 9.

Foto: Harsh Shama, Aug. 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(8) Blick aus ca. 4850 m Höhe auf der Moräne des Chaturangi Bamak nach Südosten zum Vasuki Parbat (6792 m)

Die Trekker stehen über dem tiefen Einschnitt des östlichen Gletschers im Seitental
und sehen von dort, dass ihnen nun eine schwierige Querung hinüber zum Vasuki-Camp bevorsteht; siehe Bilder Nr. 10 und 11.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006

Vom Standort der Trekker auf vorstehedem Bild geht der Bliick nach Süden entlang der Mittelmoräne im Seitental:

(9) Blick aus ca. 4850 m Höhe auf der Moräne des Chaturangi-Gletschers Zum Bhagirathi I (6856 m)
und dessen Verbindungsgrat zum Vasuki Parbat

Foto: Vinay Kumar, Sept. 2004; Beschriftung: Günter Seyfferth

(10) Blick aus ca. 4850 m Höhe auf der Randmoräne des Chaturangi Bamak auf den zu querenden Vasuki-Gletscher

Vom Standort aus muss man schräg hinunter zum Seitengletscher absteigen, diesen überqueren
und durch eine steile Rampe (Pfeil und Bild Nr. 11) die jenseitige Seitenmoräne erklettern.
Hinter dieser Moräne liegt das Vasuki Camp in ca. 4930 m Höhe

Foto: Vinay Kumar, Sept. 2004

(11) Aufstieg in der Seitenmoräne zum Vasuki-Camp

In der steilen, ausgesetzten Rampe erfasst die meisten Trekker das erste ernsthafte Herzklopfen auf der Route.
Falls in der Rampe ein altes Seil hängt, sollte man sich diesem eher nicht anvertrauen, sondern ein neues Fixseil spannen. 
Wer trittsicher und schwindelfrei ist, schafft es aber auch ohne Seil. Der Endpunkt der Rampe am Kamm der Moräne 
ist von der anderen Seite auf Bild Nr.  zu sehen

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012

Hat man den Kamm der Moräne erklommen, wird man mit dem folgenden Blick nach Osten belohnt:

(12) Blick von der Möräne des Vasuki-Gletschers nach Osten bis Südosten zum Vasuki-Camp am Bergsee (4950 m)
und zu Chandra Parbat (6728 m) und Vasuki Parbat (6792 m)

Foto: Steynard, flickr.com, Sept. 2014; Beschriftung: Günter Seyfferth

Die folgenden Bilder von unterschiedlichen Position im Bereich des Vasuki-Camps sind im Uhrzeigersinn geordnet,
beginnend mit dern Blick nach Südwesten zum Bhagirathi Parbat I:

(13) Blick vom Vasuki-Camp (4950 m) nach Südwesten zum Bhagirathi I (6856 m)

Am Moränenkamm im Vordergrund links der Bildmitte endet die ausgesetzte Rampe, die auf Bild Nr. 5 und 6 zu sehen ist.
Diesen Blick auf den Bhagirathi I hat man nur vom Westrand des Platzes, nicht aber von den Zelten, die üblicherweise am Ostrand des Sees aufgestellt werden (vergl. Bild Nr. 11).

Foto: Harsh Shama, Aug. 2007

(14) Blick vom Nordhang des Vasuki Parbat nach Südwesten zum Bhagirathi Parbat I (6856 m)

Links unten blickt man auf den Vasuki-Gletscher, den man vor der Einmündung in den Chaturangi Bamak gequert hat.
In Bildmitte über dem unteren Bildrand sieht man den Beginn der Mittelmoräne, die Bild Nr. 7 und 9 zeigen.

Foto: Steynard, flickr.com, Sept. 2014; Beschriftung: Günter Seyfferth

(15) Blick vom Vasuki-Camp (4950 m) nach West-Südwesten zum Bhagirathi III (6454 m) und Bhagirathi II (6512 m)

Von der Bildmitte nach rechts verläuft der Kamm der Moräne, der auf Bild Nr. 7 und 9 zu sehen ist.
Davor liegt die Moräne, über die man gemäß Bild Nr. 11 zum S´tandort von Bild Nr. 12 herauf gekommen ist.
Die weitere Sicht nach rechts finden Sie auf dem folgenden Bild.

Foto: Manmeet Malhi, Juni 2010

(16) Platz des Vasuki-Camp (4950 m) und Blick nach West-Nordwesten zu den Manda Peaks

Foto: FriendOfTheDevil, flickr.com, Juni 2007

(17) Blick vom Nordhang des Vasuki Parbat nach Norden mit dem Vasuki-Camp (4950)

Foto: Steynard, flickr.com, Sept. 2014; Beschriftung: Günter Seyfferth

18) Blick vom Vasuki-Camp (4950 m) nach Nordosten zu Vorgipfeln des Mana Peak

Zwischen dem Betrachter und den Bergen liegt der Chaturangi-Gletscher, ca. 80 m tiefer als der Kamm der Moräne.

Foto: sbkunte, flickr.com, Sept. 2007

(19) Blick von der Moräne beim Vasuki-Camp nach Osten

Diese Sicht schließt rechts an Bild Nr. 7 an. Erstmals erahnt man, wo der Kalindi Khal liegt: 
Vor dem Grat des Avalanche Peak biegt der Chaturangi-Gletscher nach links. Der Pass befindet sich links des Avalanche Peak, ist hier aber noch verdeckt.
Etwa 1,5 km jenseits des Standortes wird ein weiterer Seitengletscher erreicht, vom dem der hell gefärbte Schutt im Vordergrund stammt.

Foto: sbkunte, flickr.com, Sept. 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nur etwa 1 km östlich des Vasuki-Camps erreicht man den Bereich des von Süden einmündenden West-Suralaya Bamak.
Dieses Tal gibt den Blick zum Satopanth frei:

(20) Blick aus ca. 5050 m Höhe am West-Santopanth-Gletscher nach Süd-Südosten zum Satopanth (7075 m)

Die zweite Querung eines Seitengletschers ca. 1,5 km östlich des Vasuki-Camp bietet diese phantastische Sicht in die Nordwand des Satopanth.
Durch diese Flanke wurde der Berg bereits im Jahr 1947 von einer Schweizer Expedition erstmals bestiegen.

Foto: Steynard, flickr.com, Sept. 2014; Beschriftung: Günter Seyfferth

Bei der Querung des West-Suralaya Bamak öffnet sich der Blick nach etwas weiter nach rechts:

(21) Blick aus ca. 5050 m Höhe am West-Suralaya-Gletscher nach Süd-Süden zum Satopanth (7075 m) + P 6770 + P 6620

Foto: FriendOfTheDevil, flickr.com, Juni 2007

Nach der Überquerung des West-Satoponth-Gletschers wird der Lagerplatz Khada Patthar erreicht.

(22) Rückblick vom Lagerplatz Khada Patthar (5150 m) nach Westen

Im Vordergrund ist zu erkennen, dass der West-Satopanth-Gletscher hell gefärbtes Geröll transportiert,
das dann seine Spur auch auf dem Chaturangi-Gletscher hinterlässt (vergl. Bild Nr. 8).

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

(23) Blick vom Lagerplatz Khada Patthar (5150 m) nach Nordosten zum Mana Parbat (6794 m)

Foto: recker_us, flickr.com, Aug. 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(24) Blick vom Lagerplatz Khada Patthar (5150 m) nach Osten

Dies ist der letzte Abschnitt der Route, wo man noch außerhalb des Gletschereises geht.

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012

Von der Moräne am Lagerplatz Khada Patthar wird auf das Eis des Suralaya-Gletscher abgestiegen.
 Nach Süden öffnet sich der herrliche Blick entlang des Gletschers zum Satopanth:

(25) Blick entlang des Suralaya Bamak nach Süden zur Ostwand und Nordwand des Satopanth (7075 m)

Bald nach Khada Patthar folgt die dritte Querung eines Seitengletschers, des Suralaya Bamak.
Dieser Seitengletscher des Chaturangi Bamak öffnet nochmals diesen phantastischen Blick auf den Satopanth.
Man bleibt jetzt auf dem Gletscher und strebt in nordöstlicher Richtung zur Mittelmoräne des Chaturangi Bamak.
Zwischen den mit Schutt bedeckten Eishügeln, Gletscherbächen und Spalten muss irgendwie ein Weg in diese Richtung gesucht werden.
Den Blick von der Mittelmoräne des Chaturangi-Gletschers nach Osten zeigt das folgende Bild.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

(26) Blick von der Mittelmoräne des Chaturangi-Gletschers in ca. 5250 n Höhe nach Osten

Jenseits von Khada Patthar wird zunächst der Suralaya Bamak überquert (siehe Bild Nr. 17), und dann sucht man sich in nordöstlicher Richtung
 irgendeinen gangbaren Weg durch die Eis- und Schutthügel in Richtung der Mittelmoräne des Chaturangi-Gletschers.
Der Gipfel links ist der südlich des Kalindi Khal liegende Avalanche Peak (6443 m), den ähnlich auch Bild Nr. 8 zeigt.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

(27) Blick aus ca. 5250 m Höhe auf dem Chaturangi-Gletscher nach Südwesten zum Vasuki Parbat (6792 m)

Im Vordergrund stehen die Gipfel des Grates zwischen Suralaya Bamak und West Suralaya Bamak.
Diese Kette von Felszinnen beginnt am Satopanth.

Foto: sbkunte, flickr.com, Sept. 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(28) Blick von der Mittelmoräne des Chaturangi-Gletschers in ca. 5350 m Höhe nach Westen

Irgendwo in diesem Bereich wird man das nächste Lager nach Khada Patthar aufschlagen, um sich weiter an die Höhe zu gewöhnen.
Man braucht aber auch Zeit, um von Khada Patthar durch die Gletscherwildnis hierher zu gelangen.
Die bisherigen Stationen der Route sind im Bild mit Pfeilen markiert.
Die Berge im Hintergrund rechts stehen bereits westlich des Gangotri-Gletschers, von dem man heraufgekommen ist

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

Im Norden des Standorts blickt man gegen den bizarren Hängegletscher des Massivs des Mana Parbat:

(29) Blick von Chaturangi-Gletscher in ca. 5350 m Höhe nach Norden zum Hänge-Gletscher des Mana Parbat

Inzwischen dürfte der Klimawandel dieser herrlichen Kaskade aus Eis deutlich zugesetzt haben.

Foto: FriendOfTheDevil, flickr.com, Juni 2007

(30) Blick aus ca. 5400 m Höhe auf dem Chaturangi-Gletscher nach Südosten zum Seta-Gletscher (Seta Bamak)

Hier ist eine Höhe erreicht, in der sowohl der Chaturangi-Gletscher als auch dieser von Südosten einmündende Gletscher
nicht mehr eine chaotische Wildnis aus Eis- und Schutthügeln sind, sondern relativ ebene Eisströme mit gleichmäßigen Mittelmoränen,
die in Verbindung mit den Eisströmen wie überdimensionale Mittelstreifen einer Autobahn wirken. Das folgende Bild zeigt die andere Spur links des "Mittelstreifens".
Der schöne Gipfel rechts der Bildmitte ist 6352 m hoch; er ist auch auf Bild Nr. 59 und Nr. 60 zu sehen, dort aber von Osten.
Auch der Peak 6166 ist auf diesen beiden Bildern von Osten zu sehen.

Foto Haresh Patel; Beschriftung: Günter Seyfferth

(31) Blick aus ca. 5400 m Höhe auf de, Chaturango-Gletscher nach Südwesten zum Chandra Parbat (6728 m)

Foto: unbekannt

Oberhalb der Mündung des Seta Bamak in den Chaturangi Bamak trägt der Hauptgletscher nun desn Namen Kalinda Bamak:

(32) Blick aus ca. 5430 m Höhe bei der Mündung des Seta Bamak in den Chaturangi-Gletscher nach Nordosten

Auf Höhe der Einmündung des Seta Bamak wechselt man von der "braunen" Mittelmoräne 
nach rechts auf die leichter zu gehende "graue" Moräne. 
Man kann auch links auf dem jetzt relativ ebenen Eis bleiben.
Der Gletscher wendet sich hier nach Nordosten und heißt jetzt Kalinda Bamak.
Hinter dem Hängegletscher auf der rechten Seite zweigt das Seitental zum Pass ab.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

(33) Blick aus ca. 5600 m Höhe auf dem Kalinda Bamak nach Nordosten

Vor dem Peak 6102 mündet das kurze Seitental, das noch Osten hinauf zum Kalindi Khal führt.
Vor dem Fuß des Hängegletschers wird in ca. 5670 m Höhe das letzte Lager vor der Passüberschreitung errichtet.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(34) Rückblick aus ca. 5650 m Höhe auf dsem Kalinda Bamak nach Süd-Südwesten zum Chandra Parbat (6728 m)

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006

(35) Blick vom Lager in ca. 5670 m Höhe nach Nord-Nordosten

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

(36) Blick vom Camp in ca. 5670 m Höhe auf dem Kalinda-Gletscher zum Passgletscher
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Vor dem Aufbruch muss hier unbedingt angeseilt werden. Die zahlreichen Spalten sind bereits
von unten zu erkennen, es kann aber auch unter der Schneedecke verdeckte Spalten geben.
Links der Passgipfel (6102 m), der vom Pass in mittelschwerer Felskletterei zu erreichen ist.

Foto: recker_us, flickr.com, Aug. 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(37) Blick aus dem Bereich des Camps auf dem Kalinda Bamak in ca. 5670 m Höhe nach Osten

Der Blick geht gegen die Hängegletscher im Westabhang des Avalanche Peak (6443 m).
Der Hauptgipfel ist nicht zu sehen.

Foto: unbekannt; Beschriftung: Günter Seyfferth

(38) Rückblick aus ca. 5670 m Höhe auf dem Kalinda-Gletscher nach Südwesten zum Chandra Parbat (6728 m)

Vor dem Fuß des Chandra Parbat mündet von links der Seta Bamak.
Südöstich des Chandra Parbat ist der Gipfel zu sehen, für den die Landkarte die Höhe 6739 ausweist.
Der Gipfelname "Chandra Parbat" ist in der Schweizer Landkarte aber näher an dem 6728 m hohen Gipfel eingetragen,
als an diesem etwa 1,7 km entfernten und 11 m höheren Gipfel.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

(39) Blick aus ca. 5700 m Höhe auf dem Kalinda Khal nach Südwesten zum Peak 6490

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012; Beschriftung: Günter Seyfferth

(40) Blick aus ca. 5750 m Höhe auf dem Pass-Gletscher nach Norden zum Mana Parbat (6794 m)

Beim morgendlichen Aufbruch zum Pass zeigt sich der Mana Parbat in dieser beeindruckenden Sicht.
Links der Bildmitte steht der Hauptgipfel (6794 m), rechts der Ostgipfel (6771 m)
Die Richtung des Aufstiegs geht nach rechts; siehe folgendes Bild.

Foto: Vinay Kumar, Sept. 2004; Beschriftung: Günter Seyfferth

(41) Rückblick aus ca. 5900 m Höhe im Aufstieg zum Pass zum Mana Parbat (6794 m)

Im unteren Bereich des Passgletschers zwingen viele Spalten zu Umwegen, bis sie schließlich überquert werden können.
Dann drängen weitere Spalten die Trekker (in Gehrichtung) nach links an den mit Geröll bedeckten Abhang.
Die Spalten reichen aber teilweise auch bis dorthin. Das Sicherungsseil ist unverzichtbar,
und jenseits im Abstieg wird es auch noch benötigt werden.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

C. Am Kalaindi Khal (5947 m)

Die folgenden Bilder von der Passhöhe sind im Uhrzeigersinn geordnet, beginnend mit dem Rückblick nach Westen.

(42) Rückblick vom Kalindi Khal (5947 m) nach Westen

Man befindet sich hier auf einem der höchsten Pässe des Himalaya, deren Überquerung für Trekker in Frage kommt.
Erfahrung im Begehen von spaltenreichen Gletschern und entsprechende Ausrüstung sind erforderlich.

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012

(43) Blick vom Kalindi Khal (5947 m) nach Nordwesten zum Mana Parbat (6794 m)

Die Besteigung des Passgipfels (6102 m) setzt eine sichere Beherrschung des Kletterns am Fels voraus.

Foto: FriendOfTheDevil, flickr.com, Juni 2007

(44) Panorama-Blick vom Kalindi Khal (5947 m) nach Norden bis Osten

Diese grandiose Sicht auf die Berge entlang der Grenze zu Tibet bietet der Pass bei schönem Wetter.
Rechts sehen wir den zweithöchsten Gipfel des Garhwal, den Kamet mit 7756 m Höhe. Einen vergrößerten Ausschnitt zeigt das folgende Bild Nr. 45.
Der Kamet war von 1932 bis 1936 der höchste bestiegene Berg der Erde. Siehe hierzu die Seite "Höhenrekorde".

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012

(45) Tele-Blick vom Kalindi Khal (5947 m) nach Osten zum Kamet (7756 m)

Der Kamet ist 29,5 km entfernt.

Foto: FriendOfTheDevil, flickr.com, Juni 2007

(46) Blick vom Kalindi Khal (5947 m) nach Süden zum Avalanche Peak (6443 m)

Von rechts ist manherauf gekommen, nach links steigt man in Richtung Arwa-Tal ab.

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012

D. Abstieg vom Kalindi Khal nach Osten ins Arwa-Tal

(47) Rückblick aus ca. 5880 m Höhe im Abstieg auf dem östlichen Pass-Gletscher zum Avalanche Peak (6443 m)

Man sieht hier den Kalindi Khal am rechten Bildrand. Entlang des Fußes des Avalanche Peak
führt eine Gletscherrampe nach Osten an die Kante einer Felsstufe, die den
Passgletscher unterbricht. Der Fotograf steht hier am oberen Rand dieser Stufe.

Foto: FriendOfTheDevil, flickr.com, Juni 2007

(48) Blick vom oberen Rand der Felsstufe zum darunter liegenden Pass-Gletscher

Die Stufe durchschneidet den Passgletscher auf  etwa 2/3 seiner Breite.
Nördlich der Felsen ist das Eis steil und von breiten Spalten durchzogen (folgendes Bild), so dass der Abstieg durch die Felsen vorgezogen wird. 
Eine Seilsicherung ist auch hier sinnvoll, da die ca. 100 m hohe Stufe nach unten steiler wird.
Auf dem Bild sind gut die langen Spalten zu erkennen, die auch weiter unten lauern.
Sie zwingen zu weiten Umwegen, bis eine Übergangsmöglichkeit gefunden ist.
Bei schlechter Sicht kann dieses Stück des Abstiegs nervenaufreibend sein.

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012

(49) Rückblick aus a. 5650 m Höhe zur Felsstufe

Die Felsstufe wurde in dem Teil in der linken Bildhälfte überwunden; an ihrem Fuß, neben der Eisrinne, sieht man weitere Trekker. 
Am oberen Bildrand rechts ist der P 6181 (vergl. Bild Nr.44) zu sehen.

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012

(50) EinTrekker erholt sich von den Schrecken eines Spaltensturzes

Die Spalten sind zwar meistens sichtbar, versperren aber den Weg auf weite Strecke, 
so dass sie schließlich auf einer Schneebrücke überquert werden müssen.
Unter dem hier sitzenden Trekker hatte die Brücke nachgegeben. Jetzt haben ihn seine
Kameraden herausgezogen, und er erholt sich von dem Schrecken.

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012

(51) Rückblick aus ca. 5500 m Höhe im Abstieg auf dem östlichen Pass-Gletscher zur Felsstufe

In ca. 5500 m Höhe fällt der Gletscher nochmals über eine Stufe etwas steiler ab.
Hier steht man noch oberhalb und blickt zurück zur ersten Stufe (vergl. Bild Nr. 49).
Am rechten Bildrand ist der Mana Parbat East (6771 m) zu sehen (vergl. Bild Nr. 43).

Foto: Vinay Kumar, Sept. 2004

(52) Blick aus ca. 5500 m Höhe im Abstieg auf dem östlichen Pass-Gletscher nach Osten

Der Trekker steht oberhalb einer weiteren Felsstufe. Er kann jetzt auch einige Berge südlich des Kamet sehen.
Das Tal jenseits des Gletschereises ist das Tal des Arwa, das bei Ghastoli in das Tal des Saraswati mündet.
Zu Füßen liegt die zweite Gletscherstufe, die an ihrem rechten Rand, d.h. direkt voraus, überwunden wird (siehe folgendes Bild).
Auf diesem Bild ist gut zu erkennen, dass aber auch anschließend die Gefahr durch Spalten noch nicht überwunden ist.
Folglich ist der Trekker richtigerweise immer noch angeseilt.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

(53) Rückblick im Abstieg auf dem östlichen Pass-Gletscher zur 2. Stufe

Die 2. Stufe (von oben gerechnet) des Gletschers kann am einfachsten an deren
südlichem Rand überwunden werden. Rechts der Bildmitte stehen drei Trekker
am Beginn dieses Abstiegs, der in grobem Felsgeröll endet. Dann folgt nochmals eine
Strecke auf ebenem Eis (siehe Bild Nr. 54 und 55), bevor das Ende des Gletschers erreicht wird.

Foto: Vinay Kumar, Sept. 2004

(54) Blick aus ca. 5400 m Höhe im Abstieg auf dem östlichen Pass-Gletscher nach Nordwesten

Die Berge entlang des Nordrandes des Gletschers sind unspektakulär. Der Fotograf hat gerade die zweite Gletscherstufe im Abstieg hinter sich gebracht.

Foto: unbekannt

(55) Rückblick aus ca. 5300 m Höhe im Abstieg auf dem östlichen Pass-Gletscher
(hier ist keine größere Bildversion hinterlegt)

Im Hintergrund sieht man den Pass zwischen Avalanche Peak (6443 m) und Passgipfel (6102 m).
Im Mittelgrund blickt man gegen die zweite Stufe des Gletschers, die am linken Rand
(in Blickrichtung des Fotos) überwunden wurde (siehe Bild Nr. 53).

Foto: Unbekannt, Juli 2009

(56) Blick aus ca. 5200 m Höhe im Abstieg vom Pass nach Osten

Hier ist das Geröll der alten Moräne neben dem Gletscher erreicht. Im Talgrund 
sieht man den Beginn der großen Ebene Arwa Tal, in die mehrere Seitentäler einmünden.

Foto: Kumar Gopairao, Aug. 2007

(57) Blck aus ca. 4880 m Höhe im Arwa-Tal nach Norden

Die beiden Trekker links der Bildmitte stehen an der Mündung des Tales, in dem links der Passgletscher liegt, der am Kalindi Khal beginnt.

Foto: Nithin Bhat, Sept. 2012

(58) Blick aus ca. 4820 m Höhe im Arwa-Tal nach Südosten

Bei der Schwemmebene, die voraus sichtbar ist, mündet von rechts das Seitental, das die beiden folgenden Bilder zeigen.
Das Arwa-Tal wendet sich nach Osten, wo es nach 12 km in das Tal des Saraswati mündet.

Foto: unbekannt, Sept. 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(59) Blick aus ca. 4800 m Höhe auf der Talebene des Arwa nach Westen

Hinter den Bergen, die das Tal im Westen begrenzem sieht, man den Chandra Parbat (6728 m) und den Peak 6739 südöstlich des Chandra Parbat

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

Das folgende Tele-Foto lässt die topografischen Verhältnisse im Hintergrund etwas deutlicher erkennen:

(60) Tele-Blick aus ca. 4800 m Höhe auf der Talebene des Arwa nach Westen

Hinter dem Gipfel 6166 am westlichen Talschluss liegt der Gletscher Seta Bamak, der auf Bild Nr. 30 zu sehen ist.
Bild Nr. 30 zeigt auch die Gipfel 6166 und 6352.
Der Peak 6739 und der Chandra Parbat stehen am Westrand des Seta Bamak.

Foto: unbekannt, Sept. 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(61) Blick aus ca. 4800 m Höhe im Arwa-Tal nach Ost-Südosten

Der Mandir Parbat ist ein Gipfel im östlichen Garhwal.
Die Grenze zwischen den beiden Bereichen des Garhwal ist das Tal des Saraswati.
Dieser Fluss heißt weiter talabwärts Alaknanda; in diesem Bereich liegen die Ort Badrinath und Joshimath

Foto: unbekannt, Sept. 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(62) Blick aus ca. 4700 m Höhe im Arwa-Tal nach Süd-Südwesten

Südöstlich des Standortes von Bild Nr. 59 und 60 mündet von Westen nochmals ein Seitental, an dessen südlichem Rand diese namenlosen Gipfel stehen.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

Von einem Aussichtspunkt südlich des vorstehenden Standorts wurden die folgenden 3 Bilder aufgenommen:

(63) Blick von einem Aussichtspunkt über dem Arwa-Tal nach Nord-Nordwesten mit dem Mana Parbat (6794 m)

Aus dieser Richtung ist man vom Kalindi Khal in diesen Bereich des Arwa-Tals gekommen.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

Nur ein  kleiner Schwenk der Kamera nach rechts zeigt die folgende Sicht:

(64) Blick von einem Aussichtspunkt über dem Arwa-Tal nach Norden

Unten rechts sieht man einen vom südlichen Talhang einmündenden Gletscher der den Fluß an den nördlichen Hangfuß drängt.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

(65) Tele-Blick von einem Aussichtspunkt über dem Arwa-Tal nach Ost-Nordosten mit dem Kamet (7756 m) und dem Mana (7272 m)

Der Kamet ist nach dem Nanda Devi der zweithöchste Berg des Garhwal. Er steht an der Grenze zu China.

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

(66) Blick von einem Standort am Nordhang des Arwa-Tals nach Süden zum Peak 6352

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

(67) Blick aus ca. 4650 m Höhe im Arwa-Tal nach Osten mit Kamet (7756 m), Mana (7272 m) und Mandir Parbat (6559)

Foto: unbekannt, Sept. 2007; Beschriftung: Günter Seyfferth

(68) Blick aus ca. 4500 m Höhe im Arwa-Tal nach Ost-Südosten mit Mana (7272 m) und Mandir Parbat (6559)

Foto: Alan Kerr, Okt. 2006; Beschriftung: Günter Seyfferth

Etwa vom selben Standort entstand das folgende Foto nach Süden:

(69) Blick aus ca. 4500 m Höhe m Arwa-Tal nach Süden zum Peak 6352

Foto: Vinay Kumar, Sept. 2004; Beschriftung: Günter Seyfferth

(70) Blick aus ca. 4250 m Höhe im Arwa-Tal nach Südosaten zum Peak 6087

Foto: Vinay Kumar, Sept. 2004; Beschriftung: Günter Seyfferth

(71) Blick von Ghastoli in 4000 m Höhe imtal des Saraswati nach Norden

Dieses Tal beginnt am Mana-Pass (5608 m) an der tibetischen Grenze.
Von Ghastoli in Richtung Süden bis Badrinath (3122 m) bleibt das Gefälle des Tals noch  enigermaßen gemäßigt,
dann aber nimmt das Gefälle zu und das Tal wandelt sich zur Schlucht, bis der Fluss, der nun Alaknanda heißt,
den Ort Joshimath in nur noch 1393 m Höhe erreicht.

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