Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)

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Sinelapche La (4663 m), Mirgin La (4660 m)

 

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Talorte: Tseram (Zeltlager) im Yalung-Tal, 3870 m, und Ghunsa im Ghunsa-Tal, 3430 m.
Passübergang: Unbenannter Pass oberhalb Tseram, ca. 4650 m: Hauptaussichtspunkt nach Süden bis Nordosten (Kanchenjunga)
Sinelapche La, 4663 m, Erstmals Sicht auf Chamlang und Makalu
Mirgin La, 4660 m, Hauptaussichtspunkt zum Everest + Makalu sowie zum Sarphu bis Jannu
Sele La, 4290 m
Tamo La, 3940 m
Höhenunterschiede: von Tseram: 793 m; von Ghunsa: 1233 m
Merkmale: Streckenweise Geröll und Blockwerk, sonst Bergpfade. Zeltausrüstung erforderlich.



Ausschnitt aus der Karte "Kangchenjunga" 1:100.000 des Himalayan MapHouse, Kathmandu

Bestellung hier unter "Karten/Trekking- und Expeditionskarten/Nepal

Die Landkarten stiften in Bezug auf den Mirgin La und einen angeblich darauf  folgenden Pass Sinion La sehr viel Verwirrung. Am Mirgin La (von hier ist erstmals der Jannu zu sehen) ist ein Schild mit dem Namen des Passes befestigt. Warum viele diesen Pass dennoch als Sinion La bezeichnen, ist höchstens durch falsche Karten zu erklären. Zwischen dem Mirgin La und dem Lagerplatz Sellele gibt es gar keinen Pass im eigentlichen Sinn. Evtl. wurde einmal die unmittelbar auf den Mirgin La folgende kleine Hochfläche (ca. 500 m vom Mirgin La entfernt) als Sinion La bezeichnet. Evtl. bezog sich "Sinion La" aber auch früher einmal auf den Übergang, der heute "Sele La" genannt wird. Das zumindest ist der Karte und dem Buch zur Expedition von 1930 zu entnehmen.

Sinelapche La zum Kanch bis Kokthang.jpg (390898 Byte)
Unbenannter Pass oberhalb Tseram zum Kanchenjunga + Talung + Kabru + Rathong + Kokthang

Mirgin La zum Makalu + Everest.jpg (257027 Byte)
Mirgin La zum Chamlang + Makalu + Everest + Chomolonzo

Mirgin La zum Sharphu IV + Chabuk + Nanga Ma + Phole.jpg (383505 Byte)
Mirgin La zum Sharphu + Chabuk + Nanga Ma + Phole
Photo: Oliphant

Mirgin La zum Phole + Jannu.jpg (562204 Byte)
Mirgin La zum Phole + Jannu
Photo: MyHimalayas

In der Region des Kanchenjunga ist der Übergang aus dem Tal des Yalung-Gletschers bei Tseraqm nach Norden zum Tal des Ghunsa Khola der am meisten begangene Passübergang. Der Weg führt über 2 Pässe: Sinelapche La und Mirgin La. Die folgenden Sele La und Tamo La im Abstieg nach Ghunsa sind keine eigentlichen Pässe, sondern lediglich zwei markierte Aussichtspunkte. Von Ghunsa aus führt das gleichnamige Tal nach Nordosten und Osten über Kambachen und Lhonak entlang des Kanchenjunga-Gletschers nach Pangpema, dem Basislager an der Kanchenjunga-Nordflanke.

Die Strecke zwischen Tseram ( 3870 m) unterhalb des Yalung-Gletschers und Ghunsa (3430 m) ist für den kräftigen und bereits akklimatisierten Wanderer nur eine, wenn auch sehr anstrengende Tagesetappe. Wer es nicht ganz so anstrengend mag oder wer noch nicht akklimatisiert ist, sollte die Strecke auf jeden Fall in zwei Etappen aufteilen, indem man ein Zeltlager am Lagerplatz Sellele (ca. 4200 m) einplant. Bei gutem Wetter ist diese gemächlichere Gangart auf jeden Fall zu empfehlen, denn dann hat man ausreichend Zeit, um die herrliche Aussicht sowie Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zu genießen.

Der Yalung-Gletscher führt hinauf zur Südwestflanke des Kanchenjunga und dem Kanchenjunga-Basislager. Bis Oktang verläuft der unproblematische Wanderweg hinter der Seitenmoräne. Der Weiterweg zum Kangchenjnga-Basislager verläuft bald über den Gletscher - ein mühsamer und gefährlicher Weg, der erfahrenen Bergsteigern vorbehalten bleibt. 

Region: Landkarte, Beschreibung, Fotos

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