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Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)
Mount Everest,
K2, Kanchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga
Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere
Kalindi Khal
(5947 m), Garhwal
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| Talorte: |
im Westen: Gangotri, 3042
m
im Osten: Badrinath, 3122 m; Mana, 3136 m |
| Höhenunterschiede: |
von Gangotri: 2905 m
von Badrinath: 2825 m |
| Merkmale: |
Mehrere Zeltlager erforderlich.
Westseite: zunächst Tal-Weg, dann weite Gletscherbegehungen und durch teilweise heikles Moränengelände. Zum Pass etwas
steilerer Gletscher.
Ostseite: Talweg mit mehreren Wildbachüberquerungen, am Schluss
Gletscher zum Pass. |
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Nandaban am Gangotri-Gletscher zum Shivling
(6543 m)
Photo: Meenakshi,
picasaweb.google.com
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Chaturangi-Gletscher zum Satopanth (7075 m)
Photo: Haresh,
picasaweb.google.com
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Kalindi Khal Basislager (5700 m) zum Pass
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Kalindi Khal nach Nordwesten mit Passgipfel
Photo: FriendOfTheDevil,
flickr.com
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Kalindi Khal nach Norden
Photo: Sameerkelka2,
webshots.com
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Kalindi Khal zum P 6443 (Avalanche Peak)
Photo: Meenakshi,
picasaweb.google.com
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Ausschnitt aus der Karte "Garhwal-Himalaya-West"
1:150.000
der Schweizerischen Stiftung für alpine Forschung (Wiedergabe des obigen
Kartenauschnitts mit freundlicher Genehmigung)
Bestellung
hier unter
"Karten und Publikationen bei Alpineresearch"
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Kalindi Khal zum Kamet (nach Osten)
Photo: Haresh,
picasaweb.google.com
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Kalindi Khal zum Kamet
Photo: FriendOfTheDevil,
flickr.com
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Kalindi Khal (rechts) und P 6443 von Osten
Photo: FriendOfTheDevil,
flickr.com
| Der Kalindi Khal verbindet das
Gangotri-Tal im Westen mit dem Saraswati-Tal im Osten. Wäre die Route nicht
eine schwierige Hochgebirgswanderung mit weiten Gletscherbegehungen, so
könnte der Pass für die Hindu-Pilger die Verbindung zwischen den berühmten
beiden Pilgerorten Gangotri und Badrinath darstellen; so bleibt der Pass aber
nur erfahrenen Gletschergehern vorbehalten, die außerdem eine gute Anpassung
an die große Höhe brauchen. Der Pass wird in aller Regel von Westen nach
Osten überschritten.
Von Gangotri führt ein einfacher Talweg nach
Gaumukh. Hier entspringt am Gletschertor des Gangotri-Gletschers der Ganges. Von
hier wird der Gangotri-Gletscher an seiner östlichen Seite
begangen, bis man die Moräne hinauf zum phantastischen Lagerplatz Nandaban
gegenüber dem "Matterhorn des Himalaya", dem Shivling steigt. Die Trekking-Route führt von
Nandanban zunächst hinter der südlichen Gletschermoräne unter der
Nordwand des Bhagirathi II entlang, bis auf den kurzen, von Süden
einmündenden Vasuki-Gletscher stößt. Hier beherrschen rechts voraus
der Chandra Parbat (6728 m, Erstbesteigung 1938) und der direkt über
dem Vasuki-Tal aufragende Vasuki Parbat (6792 m, Erstbesteigung 1973)
das Bild. Die Querung des Vasuki-Gletschers ist heikel. Zunächst geht
es durch das Geröll der Seitenmoräne steil nach unten und nach der
mühsamen Gletscherquerung jenseits durch eine Felswand steil hinauf zur
Ebene mit dem Lagerplatz Vasuki auf 5000 m Höhe. Von hier besteht eine
gute Aussicht auf die umliegenden Gipfel. Der Weiterweg führt wiederum
auf der Südmoräne des Chaturangi-Gletschers weiter noch Osten, bis man
auf das von der Nordwand des Satopanth (7075 m, Erstbesteigung 1947)
herunterkommende Seitental des Nord-Satopanth-Gletschers stößt.
(Achtung: Dieser Gletscher ist nicht zu verwechseln mit dem
Satopanth-Gletscher östlich des Chaukhamba!) Bisher waren gerade voraus
der Chandra Parbat sowie die Ausläufer des Mana Parbat der Blickfang,
jetzt aber ist es eindeutig die Nordwand des Satopanth.
Doch
bald erfordert der Abstieg durch das Geröll der Seitenmoräne sowie die
Überquerung des Seitengletschers die Aufmerksamkeit. Ganz unvermeidlich
geht der Blick aber immer wieder nach rechts zum Satopanth. Jenseits am
Fuß des Nordgrates des Satopanth liegt der Lagerplatz Khada Patthar
(bitte nicht mit Kala Pattar am Mount Everest verwechseln) auf etwa 5150
m Höhe. Hier findet man das letzte Grün, bevor es endgültig nur noch
Fels und Eis gibt. Von hier wird der Weiterweg sehr mühsam. Es geht
hinunter zum Zusammenfluss des Suralaya-Gletschers mit dem
Chaturangi-Gletscher. Hügel aus Eis und Schotter sowie Gletscherseen
stellen ein Labyrinth dar, in es nicht einfach ist, einen möglichen,
wenn auch immer beschwerlichen Weg zu finden. Dennoch sollte man nicht
versäumen, nach rechts auf den Satopanth mit seiner fast senkrechten
Ostwand zu schauen. Wenn schließlich die Mittelmoräne des
Chaturangi-Gletschers auf Höhe des Chandra Parbat erreicht ist, wird
das Gehen wieder etwas einfacher, wenn auch mühsam in dem groben
Geröll. Bald nimmt links ein steiler Hängegletscher den Blick
gefangen, dann öffnet sich rechts das Tal des Seta-Gletschers. Ab hier
führt der Weiterweg zum Kalindi Khal nach Nordosten, meist im Schotter
einer Mittelmoräne des Kalindi-Gletschers. In der Nähe des Eisbruchs
wird auf ca. 5700 m kampiert. Vor dem Eisbruch führt ein kleiner
Seitengletscher nach Osten steiler hinauf zum Pass. Genau voraus öffnet sich die Sicht auf den Kamet.
Die Besteigung des nahen Passgipfels (6102 m) bedeutet ausgesetzte
Blockkletterei.
Der Abstieg vom Pass führt über den nur
mäßig abfallenden Arwa-Gletscher, wo aber trotz der Einfachheit der Begehung
immer auf Spalten geachtet werden muss. Der Weg geht weiter über
Moränengelände bis zu dem weiten Talboden auf etwa 4800 m Höhe, wo mehrere
Seitentäler einmüden. Es sind mehrfach Wildbäche zu queren, was bei starker
Wasserführung infolge höherer Temperaturen am Nachmittag durchaus spannend
werden kann. Durch die sich ständig ändernden Bachläufe gibt es keinen
festen Weg; man muss letztlich am Südrand des Talbodens das südliche Ufer
des Arwa gewinnen, dem man auf dieser Seite bis Gastoli folgt. Ab Gastoli
führt ein breiter Talweg nach Badrinath.
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