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Die Berge des Himalaya
(The mountains of Himalaya)
Mount Everest,
K2, Kanchenjunga, Lhotse, Makalu, Cho Oyu, Dhaulagiri I, Manaslu, Nanga
Parbat, Broad Peak, Annapurna I, Gasherbrum, Shisha Pangma und viele andere
Amphu Labtsa
(5780 m), Khumbu
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| Talorte: |
im Norden: Chhukhung (4730
m) im Imja-Tal, dann Zeltlager am Imja-Gletscher auf 5300 m
Höhe.
im Süden: Zeltlager Panch Pokhri (5450 m) oder auf 5600 m Höhe am
Gletscher |
| Höhenunterschiede: |
von Chhukhung: 1050 m
von Panch Pokhri: 330 bzw. 280 m |
| Merkmale: |
Nordseite: Steile Rampe
- je nach Verhältnissen Geröll und
Fels oder kombiniertes Gelände mit Schnee und Eis,
Steinschlag.
Südseite: zunächst Geröll, dann steiler Gletscherbruch.
Kenntnisse der Abseilens in steilem Gelände auf den oberen 280 m
der Südseite und den oberen 200 m der Nordseite erforderlich. |
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Amphu Labtsa von Norden
Photo: Nathalie,
picasaweb.google.com
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Aufstieg in der Nordrampe des Amphu Labtsa
Photo: Nathalie,
picasaweb.google.com
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Blick vom Amphu Labtsa zum Lhotse
Photo: Nathalie,
picasaweb.google.com
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Ausschnitt aus der Karte Khumbu-Himal
1:50.000, Nepal-Kartenwerk der Arbeitsgemeinschaft für vergleichende
Hochgebirgsforschung Nr. 2
Die Karte ist im Buchhandel erhältlich. Die Wiedergabe des
Kartenausschnitts erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch die
Arbeitsgemeinschaft.
Information: www.hochgebirgsforschung.de
(Die Eintragungen in kräftigem Blau und Rot stammen von mir.)
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Amphu Labtsa von Süden
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Aufstieg im Gletscherbruch unterhalb des
Passes
Photo: Eric,
picasaweb.google.com
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Blick vom Amphu Labtsa zum Westcol
Photo: Eric,
picasaweb.google.com
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Blick vom Amphu Labtsa zum Westcol + P
6770
Photo: Jagged
Globe
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Blick vom Amphu Labtsa nach Süden mit Chamlang, Peak
41 und Mera Peak
Photo: Nathalie,
picasaweb.google.com (Fotomontage: Seyfferth)
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Der
Amphu Labtsa verbindet das Imja-Tal im Norden mit dem unbewohnten Hunku-Tal im Süden.
Die Überschreitung des Passes erfolgt meistens in Zusammenhang mit der
Trekking-Tour von Lukla zum Mera La (5415 m) und der Besteigung des
Mera
Peak (6472 m). Im Abstieg vom Mera La nach Osten wird das Hunku-Tal auf
4700 m Höhe erreicht. Von dort führt der Weg leicht ansteigend bis in
die Nähe des Sees vor dem Hunku-Gletscher, von dort steiler ansteigend
über die westseitige Moräne zu den Seen von Panch Pokhri auf 5350 m
Höhe. Auf 5450 m oder direkt am Gletscher auf 5600 m Höhe wird gezeltet.
Der Gletscherbruch hat merkwürdige, terrassenförmige Eisformationen. Er
muss an den Felsen auf 5610 bis 5630 erklommen werden
(Zugangsmöglichkeiten wechselnd). Im oberen Bereich quert man über ein
steile Rampe wieder schräg nach rechts hinauf und steht unvermittelt am Pass. Im Norden
steht die gigantische Südwand des Lhotse,
und man merkt, wie klein man selbst ist.
Der Pass ist auch einer der "Auswege", wenn vom
Makalu-Basislager im Osten über den Ost- und
Westcol in das Hunku-Tal gekommen ist.
Übrigens ist die Lage des Passes in den
meisten Karten falsch (zu weit östlich) eingezeichnet. Der Pass ist nicht
der niedrigste Punkte im Grat, sondern er liegt direkt an der obersten
Terrasse des Eisbruchs unter P 6246. Es kann sein, dass er damit sogar
etwas höher als 5780 m ist.
Von Norden her führt der Weg von Chhukhung
(4730 m) zunächst am Lhotse-Gletscher und dann am Südrand des
Imja-Gletschers entlang. Gegenüber dem Island Peak wendet der Weg nach
Süden. Auf einer ebenen, sandigen Fläche auf knapp 5300 m Höhe wird evtl. nochmals gezeltet. Von
diesem Platz aus geht es immer steiler ansteigend in einem Linksbogen
unter den Felsabbrüchen hinauf zum Pass, zuletzt steil durch konbiniertes
Gelände direkt hinauf in
die Scharte. Die Verhältnisse auf der Nordrampe sind sehr
unterschiedlich, bei Vereisungen gefährlich. Unmittelbar nach starken
Neuschneefällen ist der Aufstieg unmöglich. Dem ersten Foto ist zu entnehmen, dass der Amphu Labtsa
nicht der tiefste Punkt des Berggrates ist, sondern die Scharte rechts neben
einem markanten Höcker. |
Region:
Landkarte, Beschreibung, Fotos
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